„Über den folgenden Link https://km-bw.de/,Lde/Startseite/Ablage+Einzelseiten+gemischte+Themen/Coronavirus erreichen Sie die aktuelle Seite des KM mit Hinweisen zum Coronavirus und den zuletzt versandten Schreiben und einem weiteren Link zum Robert-Koch-Institut.“
Lust am Schreiben?“
Mit dieser Frage haben die Jugendstiftung der Sparkasse Karlsruhe und die Literarische Gesellschaft erneut alle Gymnasien im Geschäftsgebiet der Sparkasse Karlsruhe zur Teilnahme am Schreibwettbewerb eingeladen.
Trotz Corona haben wir an diesem Wettbewerb mitgemacht und Schulsieger festgelegen können.
Ich möchte mich an dieser Stelle recht herzlich bei allen Schülerinnen und Schülern und den jeweiligen Deutschkolleginnen und -kollegen für ihr Engagement bedanken!
Unsere Schulsieger sind:
Altersstufe 6.+7. Klassen:
- Preis: Amalia Bredehorn , 7b „Meine Lebens(t)räume“
- Preis: Ariane Goslar,6c „Es gibt kein Normal“
Altersstufe 8.+9. Klassen:
- Preis: Susanna Ivok,9b „Hinter der Wand“
- Preis:Frieda Wagner, 9b „Vinods Traum“
- Preis: Elsa Ebeling, 8a „Warum?“
Altersstufe 10.+11. Klassen:
- Preis: Anna Steinwachs , 10 „Ohrenbetörend laut“
- Preis:Shin Boaz Höll, 10 „Novemberabend“
- Preis: Laila Lutz,10 „Eine Welt aus brennendem Wachs“
Die Erstplatzierten wurden an die Jugendstiftung weitergeleitet. Dort werden die anonymisierten Texte von einer Fachjury bewertet und diese kürt aus allen Schulen die besten drei Arbeiten jeder Altersklasse. Die erstplatzierten und weitere ausgewählte Arbeiten werden in einem Buch veröffentlicht.
Herzlichen Glückwunsch an unsere Sieger und an alle: Schreibt, schreibt, schreibt!
W. Shea
Seit 2014 nimmt die fischertechnik-AG jährlich mit mindestens einem
Team beim Qualifikationsturnier für den größten und renommiertesten
Robotik-Wettbewerb der Welt, dem „RoboCup“ teil.
Nach dem Erfolg im Februar 2018 hat es am vergangenen Wochenende
(7.-8.3.2020) zum zweiten Mal ein Team des Bismarck-Gymnasiums
geschafft, sich für den Deutschland-Cup zu qualifizieren: Mit über
725 Punkten und einem respektablen 5. Platz konnten Lara Nast,
Maximilian Frank und Magnus Fox (Team „Lamabot“) 24 konkurrierende
Teams auf die hinteren Plätze verweisen.

Das zweite beim Qualifikationsturnier gestartete Team unserer
fischertechnik-AG, Luca Schuster und Lukas Nast, schaffte es auf
Platz 17 – auch das ein gutes Ergebnis, das erwarten lässt, dass sich
unsere fischertechnik-AG beim diesjährigen Karlsruher
Schul-Robotik-Cup vordere Plätze sichern wird.
Team „Lamabot“ hat sich mit Platz 5 für die Teilnahme am RoboCup
German Open 2020 vom 24. bis 26. April 2020 in Magdeburg
qualifiziert. Übrigens: Das Bismarck ist bisher die einzige
Karlsruher Schule, der das (nun zum zweiten Mal) gelungen ist… Wenn
das Team es schaffen sollte, auch in Magdeburg vorne mitzuspielen,
winkt vom 23. bis 29. Juni 2020 ein Start in Bordeaux beim Worldcup
2020.
Bis dahin stehen den drei „Robotika“ aber noch ein paar arbeitsreiche
Wochen bevor: Der Roboter hat noch immer „Luft nach oben“. Und, ganz
nebenbei, müssen die drei zwischendurch auch die schriftlichen
Abiturarbeiten absolvieren.
Wir drücken fest die Daumen!
Dirk Fox
28.1.2019 im Generallandesarchiv Karlsruhe
Gastreferent: Prof. Dr. Wolfgang Benz, ehemaliger Leiter des Zentrums für Antisemitismusforschung/TU Berlin
In den vergangenen fünf Schuljahre wurde mit Schülerinnen und Schülern des Bismarck-, Goethe- und Helmholtz-Gymnasiums im Rahmen eines Seminarkurses in der Jahrgangsstufe 1 an den Schulen, in Archiven, Bibliotheken und der Kunstvermittlung des ZKM das Thema „Nationalsozialismus in Karlsruhe“ unter verschiedensten thematischen Fragestellungen wissenschaftlich bearbeitet und die Ergebnisse künstlerisch umgesetzt. Teile der Beiträge erhielten außerdem Eingang in den digitalen Stadtrundgang www.ns-in-ka.de des Stadtjugendausschusses Karlsruhe.
Unter dem Motto „Spuren sichten – Fragmente des Projekts NS in Karlsruhe“ wird die von Banu Beyer, Fanny Kranz und Max Kosoric kuratierte Ausstellung nun im GLA präsentiert. Sie ist eine Rückschau auf die vergangenen 5 Jahre und gibt Einblicke in die wissenschaftlichen und künstlerischen Arbeiten und die Zusammenarbeit zwischen Schulen und außerschulischen Kooperationspartnern.
Prof. Dr. Wolfgang Benz, ehemaliger Leiter des Zentrums für Antisemitismusforschung/TU Berlin, wird den Abend mit einem Gastvortrag mit dem Titel „Widerstand gab es nicht nur am 20. Juli. Opposition gegen den Nationalsozialismus“ bereichern.

Prof. Dr. Jörg Sparfeldt, Universität Saarbrücken
Meinungen und Mythen über Hochbegabung, hochbegabte Schülerinnen und Schüler sowie zur Begabten- und Hochbegabtenförderung sind nach wie vor weit verbreitet.
Im Vortrag werden zentrale und aktuelle Befunde der Begabungs- und Hochbegabungsforschung vorgestellt, unter anderem:
(1) Eigenschaften hochbegabter Schülerinnen und Schüler,
(2) die Identifikation bzw. das Erkennen hochbegabter Schülerinnen und Schüler durch Lehrkräfte,
(3) Bildungskarrieren Hochbegabter im deutschen Schulsystem sowie
(4) Möglichkeiten einer wirksamen Begabten- und Hochbegabtenförderung.
Dienstag, 7. Januar 2020, 19:00 Uhr,
Aula des Bismarck-Gymnasiums Karlsruhe,
Bismarckstr. 8, 76133 Karlsruhe
Demokratie oder Diktatur? Diese Frage bildete den Roten Faden im Vortrag von Rainer Eppelmann, der am 10.10.19 im Bismarck-Gymnasium zu Gast war und vor rund 160 Schülerinnen und Schüler der Klassen 10 – J2 und Oberstufenschülerinnen und -schülern der Kooperationsschulen Dominikus- und Kant-Gymnasium einen Vortrag anlässlich des 30-jährigen Mauerfall-Jubiläums hielt. Die Begegnung zwischen einem der bedeutendsten DDR-Oppositionellen und den Schüler*innen war auf Vermittlung des Lernorts Zivilcourage und Widerstand e.V. und der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg entstanden. In den rund 90 Minuten referierte Eppelmann über das Leben in der DDR, seine Schulzeit und seine Nichtzulassung zum Studium, das Aufdecken der Wahlfälschungen und die Bedeutung der Kirche im Jahr 1989. Dabei war Eppelmann wichtig zu betonen, dass die Ereignisse des Jahres 1989 nicht zur „Wende“ führten, sondern es sich um eine „friedliche Revolution“ – das friedliche Umstürzen der SED-Diktatur – handelte. Zwei Wünsche standen am Ende der Veranstaltung für die Zukunft noch an: Eppelmann wünscht sich, 93 Jahre alt zu werden – dann hätte er ein Jahr länger in einer Demokratie als in einer Diktatur gelebt.

Die Schüler*innen wünschten sich mehr Zeit mit dem Gast – denn sie hatten noch viele Fragen, die aufgrund der Zeit nicht mehr beantwortet werden konnten. Ein Grund also, dass uns Rainer Eppelmann noch einmal besuchen sollte.
Herzliche Einladung zum Bismarck-Jugend-Forum am Donnerstag, 24.10.2019, 19 Uhr, Aula
Thema: „So geht es nicht weiter- Es muss aber!“
Hans Zeise: Lehrer, Direktor des Bismarck-Gymnasiums und Leiter des staatlichen Seminars für Didaktik und Lehrerbildung in Zeiten von Krisen, Umbrüchen und Aufbrüchen (1929-1968)
Wie bewältigt man als Berufseinsteiger die Weltwirtschaftskrise von 1929? Warum arrangiert man sich mit der nationalsozialistischen Diktatur? Wie gelingt ein Neuanfang nach 1945 als Kriegsversehrter? Wie geht man in einer Leitungsposition damit um, dass Schülerinnen und Schüler 1968 mit der älteren Generation auf Konfrontationskurs gehen, sich einzelne Schüler radikalisieren und Mitglied der RAF werden? Welche Rolle spielt das humanistische Ideal für das Handeln über diese ganzen gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Änderungen und Wandlungen hinweg?
„So geht es nicht weiter- Es muss aber!“ So lautet der Titel der Arbeit von Muntaha Malek (10c), Maximilian Fidlin (J1) und Adrian Klant (J2), die sie im Rahmen des Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten über Dr. Hans Philipp Zeise, den ehemaligen Schulleiter des Bismarck-Gymnasiums von 1952-1968, verfassten. Dabei beleuchteten sie jedoch nicht nur die Jahre als Direktor, sondern gingen der Frage nach, wie Zeise mit „Krisen – Aufbrüchen – Umbrüchen“ gesellschaftlicher, persönlicher und wirtschaftlicher Art umging. Entstanden ist das Porträt einer Person, deren Leben von den Umständen verschiedener einschneidender Ereignisse geprägt war, die ihn immer wieder zu Neuanfängen und Krisenbewältigungen zwangen.
Im Rahmen eines Bismarck-Jugend-Forums präsentieren Muntaha Malek, Maximilian Fidlin und Adrian Klant ihre Ergebnisse. In einem anschließenden Podiumsgespräch beleuchten
Dr. med. Dorothea Zeise-Süss (Tochter Dr. Hans Zeises, Abiturjahrgang 1971),
Prof. Dr. Hans Hugo Klein (Bundesverfassungsrichter a.D., Abiturjahrgang 1954 Bismarck-Gymnasium) und
Dipl. Ing. Reinhold Pfeiffer (Mitglied des Rotary-Clubs Karlsruhe, Sekretär unter der Vorstandschaft von Hans Zeise)
das Wirken von Hans Zeise zu unterschiedlichen Zeiten und in seinen unterschiedlichen Funktionen.
Bereits ein Jahr vor Beginn der olympischen Spiele in Tokyo wurde im Olympia Stadion in Berlin am Montagvormittag vor 4000 Schülerinnen und Schülern das olympische Feuer für Jugend trainiert für Olympia und Paralympics entzündet. Mit dabei waren neben Bundespräsident Frank Walter Steinmeier auch 5 Schülerinnen des Bismarck Gymnasiums, die sich als Team beim Ruder-Landesentscheid in Breisach für das Bundesfinale qualifiziert haben. Begleitet wurden die Sportlerinnen von ihrem Lehrer Herr Stutz und Maximilian Pawlik (KRV Wiking).
Nach der Eröffnungszeremonie am Montag, bei der die Teams der Bundesländer in olympischer Manier ihre Flaggen tragend einmarschiert sind, begannen für Ella, Sophia, Lena, Luzia und Crystal die Wettkämpfe auf der Olympiaregattastrecke in Grünau auf der Spree.

Im Vorlauf konnten sie sich nicht direkt für das Halbfinale qualifizieren und mussten deshalb noch mal im Hoffnungslauf antreten. Diesen konnten sie jedoch sehr souverän für sich entscheiden. Am Mittwoch mussten sie sich im Halbfinale gegen stärkere Gegner knapp dem Drittplatzierten geschlagen geben. Im B-Finale erruderten sie dann einen starken zweiten Platz und erreichten somit Platz 8 in der Gesamtwertung. Damit sind sie das beste baden-württembergische Mädchenboot und führen so die erfolgreiche Tradition der Ruder-AG des Bismarck-Gymnasiums fort.

Natürlich haben sie sich auch die Sehenswürdigkeiten in Berlin nicht entgehen lassen, auch Maskottchen Wiki war immer mit von der Partie und lies es sich sogar bei der Abschlussveranstaltung in der Max-Schmeling-Halle mit den Mädchen gutgehen.

Erschöpft aber dennoch glücklich machen sie sich auf den Heimweg mit dem Ziel nächstes Jahr wieder dabei zu sein.
Lena Fischer
Wenn am morgigen Freitag (20.9.2019) die diesjährigen Preisträger*innen des Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten, der unter dem Thema „So geht’s nicht weiter! Krise – Aufbruch – Umbruch stand, im Neuen Schloss in Stuttgart ausgezeichnet werden, darf sich das Bismarck-Gymnasium mehrfach freuen. Mit vier ausgezeichneten Arbeiten (1 Landespreis/3 Förderpreise) sind wir eine der erfolgreichsten Schulen in Baden-Württemberg.
Einen Landespreis erhält Anna Steinwachs (Klassenstufe 10), die sich mit der „Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Karlsruhe als Folge des Brandes des Großherzoglichen Hoftheaters Karlsruhe 1847“ auseinandersetzte und dabei der Frage „Wann wird die Krise zur Chance?“ nachging.
Bei den drei Förderpreisen analysieren Charlotte Landmann und Johanna Dürrschnabel (Klassenstufe 12) die Lage der „ersten Ministrantinnen in der katholischen Kirche“ unter der Fragestellung „Mädchen im Aufbruch – Kirche in der Krise?“. Benjamin Hellinger (Abitur 2019) zeichnet den Weg Johannes Kreiselmaiers „Vom Oberstabsarzt der Wehrmacht zum Widerstandskämpfer“ nach. Lisa Pejic und Yara Mandery (Klasse 10) thematisieren den Wandel des Frauenfußballs von der Krise zum Aufbruch unter dem Titel „Damenfußballspiele sind eine Unsitte!“.
Weitere Arbeiten, die leider ohne Auszeichnung blieben, aber dennoch eine enorme Rechercheleistung zeigen, verfassten Muntaha Malek (Klasse 10), Max Fidlin (Klasse 11) und Adrian Klant über den früheren Schulleiter des Bismarck-Gymnasiums Hans Zeise („Es muss aber! – Hans Zeises Kampf um die Existenz“). Während ihrer Recherchearbeiten förderten sie auch die als vernichtet geglaubte Personalakte Zeises zutage. Die Ergebnisse werden am 24.10.2019 in einem Bismarck-Forum präsentiert.
Im Rahmen der Unterrichtseinheit „Krücke“ von Peter Härtling interviewten die Schüler*innen der Klasse 7c Familienmitglieder und Nachbarn über die Zeit um 1945/46 und produzierten hierzu ein Hörspiel. Luca Schuster, Emil Arnold und Yannis Storrer (alle 10c) erstellten eine filmische Dokumentation über „Das Leben, die Flucht und die Anfangszeit in Deutschland Erwin Schusters“.
Von schulischer Seite wurde der Wettbewerb von Tobias Markowitsch betreut.
Ein Großteil der Arbeiten entstand mithilfe von Aktenbeständen aus dem Generallandesarchiv Karlsruhe. Außerdem arbeiteten die Schüler*innen mit Dokumenten aus dem kirchlichen Archiv der Erzdiözese Freiburg, dem Bundesarchiv Berlin und vielen Zeitzeugen. Allen Unterstützer*innen sei an dieser Stelle herzlich gedankt.
Insgesamt gingen 1.992 Beiträge bei der Körber-Stiftung ein, die den Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten zum 26. Mal auslobte. Rund 5.600 Schülerinnen und Schüler forschten dabei in Archiven. Die Jurys in den Bundesländern vergaben dafür je 250 Landes- und Förderpreise.
Mit dem Preisgeld, welches wir für unser langjähriges Engagement im Bereich Zivilcourage erhalten haben, sind wir, die amnesty-AG unserer Schule, mit insgesamt 21 Leuten nach Brüssel gereist. Dort haben wir zwei sehr eindrucksvolle Tage verbracht.
Als wir nach unserer fünfstündigen Zugfahrt in Brüssel angekommen waren und unser Gepäck verstaut hatten, besuchten wir die europäische Kommission. Dr. Stephan Koppelberg, ein Mitarbeiter der Generaldirektion Kommunikation, hielt uns dort einen interessanten Vortrag, in dem er uns Eindrücke der Funktionsweise der Kommission gab, sozusagen aus erster Hand. Unsere vielfältigen Fragen beantwortete er differenziert mit großem Fachwissen, so dass wir einiges über die EU erfahren konnten.
Danach gingen wir zusammen ins Parlamentarium, das Museum zum europäischen Parlament, das neben Straßburg auch in Brüssel tagt. Das moderne Museum mit einem tollen Design bot uns Information zur Geschichte der EU. Uns wurde klar, dass die Geschichte der EU sehr eng mit dem zweiten Weltkrieg verbunden ist und als Friedensprojekt gedacht ist, um die zahllosen Kriege auf dem europäischen Kontinent zu verhindern.
Zum Abschluss des Tages schauten wir uns den Grand Place und die sehr sehenswerte Brüssler Altstadt an und konnten in kleinen Gruppen selbstständig die Innenstadt erkunden. Den nächsten Tag starteten wir zwar etwas verschlafen, doch wir beschlossen trotzdem das Atomium, das Wahrzeichen Brüssels anzuschauen. Auch dieses gefiel uns sehr gut.
Wir alle waren überrascht, wie viel wir in so kurzer Zeit sehen und wie gut wir uns ein Bild der Stadt Brüssel machen konnten. Auch konnten wir durch diesen Ausflug die Idee der EU tiefergehender begreifen und uns ihre Wichtigkeit vor Augen führen.
Vielen Dank an unsere engagierten Lehrer Birte Thomas und Volker Rabeneck und dem Verein Lernort Zivilcourage & Widerstand, die den Preis „Jugend zeigt Zivilcourage“ ausschrieb, und uns so diesen Ausflug ermöglicht haben.