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Am 23.7.26 besuchte die 10c im Rahmen des Gemeinschaftskundeunterrichts eine Urteilsverkündung am Bundesverfassungsgericht. Nach dem Fußweg in den Schlosspark, mussten wir im Bundesverfassungsgericht wie im Flughafen durch eine Sicherheitskontrolle der Bundespolizei. Im Gebäude waren schon Kameras von ARD und ZDF aufgebaut, da das öffentliche Interesse an der bevorstehenden Urteilsverkündung sehr groß war. Es handelte sich um ein Grundsatzurteil zum Gesetzgebungsverfahren. Geklagt hatte ein Abgeordneter, der sich in seinen Rechten (Art. 38) eingeschränkt sah, weil die damalige Ampel-Bundesregierung den Abgeordneten zu wenig Beratungszeit bis zur Verabschiedung des sogenannten „Heizungsgesetztes“ 2023 eingeräumt hatte. Wir durften als Zuschauer im Sitzungssaal Platz nehmen, in dem sich die Verfahrensbeteiligten versammelt hatten. Alle standen auf, als der Saaldiener das Bundesverfassungsgericht ankündigte und die RichterInnen in ihren roten Roben hereinkamen. Die Vorsitzende Richterin des 2. Senats verlas das Urteil und die Begründung. Die Klage des Abgeordneten wurde in allen Punkten abgewiesen. Betont wurde, dass der Bundestag in seiner Geschäftsordnung das Gesetzgebungsverfahren selbst regelt und das Bundesverfassungsgericht in den genannten Punkten keine verfassungsrechtlich relevanten Einschränkungen der Rechte der Abgeordneten erkannte. Das Gesetzgebungsverfahren sei zwar schnell gegangen, aber die Verfassung sehe hier kein „Tempolimit“ vor. Eine öffentliche Willensbildung im Parlament war gewährleistet, die Opposition nicht benachteiligt bei der Information über das Gesetz. Allerdings betonte die Richterin, dass es bei missbräuchlicher Beschleunigung oder Verschleppung von Gesetzgebungsverfahren durchaus verfassungsrechtliche Hürden geben kann, wenn die beiden oben genannten Punkte nicht mehr erfüllt seien. Insgesamt erlebten wir eine spannende verfassungsrechtliche Diskussion und konnten die Berichterstattung über das Urteil danach in den Medien verfolgen.
Barbara Held (Gemeinschaftskundelehrerin 10c)
Haben wir einen freien Willen oder sind wir Marionetten irgendwelcher Mächte? Wie haben zwei der bedeutendsten Schriftsteller der Antike, Seneca und Vergil, diese Frage beantwortet? Und kann man von ihnen etwas für die heutige Zeit lernen?
Mit diesen Fragen hat sich Florian Marquardt (J1) intensiv im Rahmen eines Wettbewerbes der Stiftung Humanismus heute beschäftigt und einen sensationellen ersten Preis gemacht.
In der zweiten Runde hat Florian an einer Übersetzungs-und Interpretationsklausur teilgenommen und einen hervorragenden zweiten Platz belegt.
Wir gratulieren ihm herzlich zu diesem wunderbaren Erfolg!
Volker Rabeneck
Beim diesjährigen 24-Stunden-Lauf, organisiert vom Stadtjugendausschuss Karlsruhe, setzte unsere Schulgemeinschaft ein starkes Zeichen für die Kinderrechte. Trotz der sehr hohen Temperaturen zeigten unsere Schülerinnen und Schüler großen Einsatz und beeindruckten mit ihrer hohen Laufbereitschaft. Auch in den Nachtstunden war der unermüdliche Einsatz aller Beteiligten bemerkenswert.
Ein besonderer Dank gilt allen Schülerinnen und Schülern, Geschwistern, Eltern, Freunden, Lehrkräften sowie ehemaligen Schülerinnen und Schülern für ihre vielfältige Unterstützung. Durch den Einsatz auf der Laufstrecke, das begeisterte Anfeuern, die Versorgung der Teilnehmenden mit Getränken und Verpflegung, sowie die zahlreichen Spenden für die Projekte wurde der 24-Stunden-Lauf zu einer rundum gelungenen Veranstaltung.
Mit insgesamt 1002 gelaufenen Runden konnte sich das Bismarck Gymnasium den 1. Platz in der Laufwertung sichern. Darüber hinaus wurden 3.337 Euro an Spenden gesammelt – ein herausragendes Ergebnis, das den 4. Platz unter den Spendenergebnissen sicherte. Wir sind stolz auf diese beeindruckende Gemeinschaftsleistung und danken allen, die zu diesem Erfolg beigetragen haben.
Am Dienstag, dem 14. Juli 2026, besuchten die Klassen 8a und 8c im Rahmen des Gemeinschaftskundeunterrichts und des Workshops „Rechtsstaat macht Schule“ das Amtsgericht Karlsruhe. Ziel des Besuchs war es, den Ablauf einer strafrechtlichen Gerichtsverhandlung kennenzulernen.
Vor Beginn der Verhandlung nahmen die Schülerinnen und Schüler im Gerichtssaal Platz. Eine Mitarbeiterin des Gerichts begrüßte die Klassen, erklärte die Regeln im Gerichtssaal und schrieb während der Verhandlung das Gesagte mit. Danach betraten der Staatsanwalt, der Angeklagte und sein Verteidiger den Saal. Als der Richter und die zwei Schöffen eintraten, standen alle Anwesenden auf.
Der Richter eröffnete die Verhandlung und stellte die beteiligten Personen kurz vor. Anschließend verlas der Staatsanwalt die Anklage. Dem 29-jährigen Angeklagten wurde der unerlaubte Besitz von Betäubungsmitteln vorgeworfen. Danach erklärte der Richter ihm, dass er das Recht habe zu schweigen und nicht alle Fragen beantworten müsse.
Anschließend ging es um die persönliche Situation des Angeklagten. Dazu las der Richter Informationen aus einem Bericht der Gerichtshilfe vor. Unter anderem wurden seine Gesundheit, seine Familie, seine Arbeitslosigkeit und sein früherer Drogenkonsum angesprochen. Der Richter, die Schöffen und der Staatsanwalt stellten ihm dazu verschiedene Fragen.
Danach wurde ein Polizist als Zeuge befragt. Er berichtete von einem früheren Einsatz in der Wohnung des Angeklagten. Ein weiterer Zeuge konnte krankheitsbedingt nicht erscheinen. Daraufhin wurden Fotos aus der Wohnung und Videos von einem Handy als Beweismittel gezeigt. Der Angeklagte erklärte, dass er die Personen in den Videos nicht kenne und nicht wisse, wie die Aufnahmen auf sein Handy gelangt seien.
Am Ende erklärten der Staatsanwalt und der Verteidiger, welche Strafe sie jeweils für angemessen hielten. Der Staatsanwalt forderte eine Strafe von neun Monaten, während der Verteidiger sieben Monate vorschlug. Danach bekam der Angeklagte das letzte Wort. Anschließend zog sich das Gericht zur Beratung zurück. Da bis zur Verkündung des Urteils noch ungefähr eine Stunde vergangen wäre, verließen die Klassen vorher das Gericht. Deshalb erfuhren die Schülerinnen und Schüler nicht, wie das Urteil ausfiel.
Sophie W. 8a
Am 16.07.2026 fuhren wir, die siebten Klassen mit den begleitenden Lehrern Frau Schweikert, Frau Freund, Frau Kolb, Herr Gressel und Herr Marquart nach Heilbronn in die Experimenta. Vor dem Eingang mussten wir etwas warten, doch durch das öffentliche Klavier und die Wassersprinkler wurde uns nicht langweilig. Nach wenigen Minuten kamen ein paar Mitarbeiter der Experimenta und gaben uns Armbänder für unsere „digitalen Rucksäcke“ und erklärten uns alles. Zuerst gingen wir nach unten, unsere Rucksäcke einzuschließen und gingen in die KI- Ausstellung. Darauf durften wir alle durch das gesamte vierstöckige Gebäude laufen. Leider waren die zwei Stunden zu kurz, um alles anzuschauen. Denn es gab auf allen vier Stockwerken viel anzusehen und zu lernen. Nach dieser Zeit ging es leider auch schon nach Hause. Die Experimenta ist auf jeden Fall noch einen zweiten Besuch wert!
Luise Schellhas
Was tun, wenn ein Mensch plötzlich zusammenbricht? Dieser Frage gingen im Juli die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7b gemeinsam mit dem „Team Lebensretter“ des Städtischen Klinikums nach. An einem Nachmittag lernten die 18 Freiwilligen die Grundlagen der lebensrettenden Sofortmaßnahmen. Im Mittelpunkt stand dabei vor allem das praktische Üben: An Übungspuppen trainierten die Jugendlichen die Herzdruckmassage und die Wiederbelebung und gewannen so Sicherheit für den Ernstfall.
Ein Kurs, der nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch Mut macht und Ängste abbaut. Denn Leben retten kann jeder – man muss nur wissen, wie.
Am 10.07.26 besuchte Prof. Dr. René Repasi das Bismarck Gymnasium, um an einer Fragerunde der zehnten Klassen in der Aula teilzunehmen. Nachdem die Klassenstufe 10 den SPD-Europaabgeordneten schon in Straßburg kennenlernen durfte, wurde auf Wunsch der SchülerInnen eine weitere Fragerunde organisiert, um alle restlichen Fragen zu klären und einen weiteren Einblick in die aktuellen politischen Themen zu bekommen.
Im Vorfeld wurden im Gemeinschaftskunde-Unterricht bei Frau Held Fragen der zehnten Klassen gesammelt, in vier Kategorien eingeteilt (persönlich, innenpolitisch, außenpolitisch, EU-Politik) und anschließend von unseren vier ModeratorInnen an Herrn Repasi gestellt.
So äußerte Herr Repasi seine Meinung zu Themen wie dem Demokratiedefizit der EU oder nahm kritisch Stellung zu dem neuen Kurs der USA. Anschließend gab es noch eine freie Fragerunde, bei der Herr Repasi unsere übrigen Fragen beantwortete.
Wir bedanken uns sehr herzlich bei Herrn Repasi für seine Zeit und die aufschlussreichen Antworten.
Theo D. 10a
Auch in diesem Jahr hat sich das Bismarck-Gymnasium beim Karlsruher Schul-Robotik-Cup ausgezeichnet geschlagen: Beim 9. Wettbewerb, der im Rahmen des MINT-Festivals in der Event Hall des SteamWork Karlsruhe ausgetragen wurde, traten insgesamt 20 Teams aus neun Schulen mit selbst konstruierten Robotern gegeneinander an.
Gemessen wurden die Teams in drei Disziplinen: Mars-Mission, Einparkroboter und Rettungsroboter. Dabei kam es nicht nur auf technisches Geschick an, sondern auch auf Kreativität, Teamarbeit und die Fähigkeit, unter Zeitdruck clevere Lösungen zu finden.

Doppelerfolg in der Disziplin Rettungsroboter
Besonders stolz können wir auf unsere Schüler in der Kategorie Rettungsroboter sein:
Mit dieser starken Leistung sicherte sich das Bismarck-Gymnasium gleich zwei der drei Podiumsplätze in dieser Disziplin – ein toller Erfolg, der die intensive Vorbereitung und den Einsatz der beiden Schüler eindrucksvoll belohnt.
Wir gratulieren Elias und Daniel herzlich zu diesem großartigen Erfolg!
Am Freitag, den 10. Juli 2026, hat die Klasse 7c des Bismarck-Gymnasiums das Mathelabor des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) besucht. Dass Mathematik auch praktisch und kreativ sein kann, zeigte ein abwechslungsreicher Vormittag voller kniffliger Herausforderungen, kreativer Lösungen und überraschender Aha-Momente!

Es wurden stabile Brücken ohne Seile, Kleber oder Schrauben gebaut, komplexe Legepuzzles gelöst und Logikrätsel wie die Türme von Hanoi gemeistert. Wer hätte gedacht, dass Mathematik auch Magie mit Knoten oder das Binden einer Krawatte beinhalten kann? Beim Funktionen laufen wurde nicht nur der Kopf, sondern auch die Beine in Bewegung gesetzt – eine perfekte Vorbereitung auf den anstehenden 24-Stunden-Lauf am Wochenende.
Erstaunt über die vielfältigen und spielerischen Seiten der Mathematik bedanken wir uns herzlich beim Team des Mathelabors für die tolle Organisation und Betreuung!
Kai Marquardt