Archiv der Kategorie: Aktuelles

Bismarck-Forum – Biologie als Schlüsselwissenschaft – Fiktion oder Realität

Bismarck-Forum am Mittwoch, 11. April, 19.00 Uhr in der Aula des Bismarck-Gymnasiums
Biologie als Schlüsselwissenschaft – Fiktion oder Realität

Vortrag 1: Philipp Bayer, Abi 2007
“Molekularbiologie für alle – Biologie als Technologieplattform für Jedermann”
Für das Auge verborgen, besitzt jedes noch so kleine Lebewesen seine ganz eigene DNA. Kann man diese DNA lesen, gibt es viel zu entdecken: Was belastet unsere Gesundheit? Wie geht es unserer Umwelt? Was steckt wirklich in Lebensmitteln? Fachleute und Hobbybiologen versuchen, diese und weitere Methoden der Biotechnologie für jeden erfahrbar und verwendbar zu machen. Wo führt diese Reise hin?
Vortrag 2: Asin Peighambari, Abi 2011
“Biologie in der medizinischen Anwendung – Therapien der Zukunft”
Biologie in der Immuntherapie: Wie können Immunzellen zur Therapie eingesetzt werden?
Biologie in der Gentherapie: Genome Editing für die Genreparatur – Chancen und Risiken
Vortrag 3: Hendrik Bayer, Abi 2011
“Industrielle Biotechnologie – Die zellulären Biofabriken der Zukunft ?!”
Obwohl die Bezeichnung “industrielle oder auch weiße Biotechnologie” noch relativ jung ist, ist das dahinter stehende Wissen schon lange bekannt. Seit Jahrtausenden finden biologisch verfahrenstechnische Prozesse bereits Anwendung, von der Vergärung zuckerhaltiger Nahrungsmittel zu Alkoholen durch Saccharomyces cerevisiae bis zur Essigsäureherstellung durch die Acetobacter-Spezies. Neuzeitliche Prozesse zur Substitution fossiler Energieträger, der Herstellung von Antibiotika und Nahrungsmittelzusätzen, Hormonen und Biopestiziden gelten als Schlüsseltechnologien der Zukunft.

Auf Zeitreise mit dem Smartphone

Rundgang zu Nationalsozialismus 
(BNN, 02.03.2018/ Matthias Dreisigacker)

Auf großes Interesse mit über 60 Gästen stieß im Jubez am Kronenplatz die Vorstellung des aktualisierten Projekts „Stadtrundgang auf den Spuren des Nationalsozialismus“. Dabei wurde mit Unterstützung von Geschichtsstudenten der Universität Heidelberg die Homepage neu gestaltet und besonders für Smartphones optimiert, sodass sich Interessierte künftig selbst eine Route durch die Innenstadt zusammenstellen können. Der Schwerpunkt jeweils auf Täter, Opfer oder Zeitzeugen gelegt werden.
Zahlreiche Quellen, Informationen und Zeittafeln runden den Medienauftritt nun ab. Zusätzlich wurden die Arbeiten des seit 2014 laufenden, schulübergreifenden Seminarkurses „Nationalsozialismus in Karlsruhe“ integriert. Derzeit bilden 15 Schüler von Bismarck-, Goethe- und Helmholtz-Gymnasium eine Seminargruppe, um lokale Themen aus der NS-Zeit wissenschaftlich aufzuarbeiten. Das Projekt ist zur Mitarbeit gegenüber allen weiteren Karlsruher Schulen offen.

Tobias Markowitsch, Lehrer am Bismarck-Gymnasium, hob hervor, dass hierdurch „das klassische Gedenken dadurch nicht mehr starres Ritual“ sei, sondern jetzt von jungen Menschen reflektiert werde. Normale Arbeiten zu diesem Thema würden ohne das Projekt „in einer Schublade verschwinden“ und nicht in die Öffentlichkeit finden würden.

Mit Begeisterung bei diesem Projekt dabei ist seine 16-jährige Schülerin Elena Kempf, die es „keine schlechte Idee“ fand, das wissenschaftliche Arbeiten einmal auszuprobieren. Ihr Seminarthema ist nun das Schicksal der Gefangenen der Karlsruher Gestapo und deren Misshandlungen in Polizei-gewahrsam. Die bleibende Notwendigkeit der Beschäftigung mit der NS-Zeit hob wiederum der Stadtjugendausschuss-Vorsitzende Daniel Melchien hervor, da sich jenseits der AfD auch in andere Parteien ein schleichendes Gift eingesogen habe, jetzt vermeintlich wieder sagen zu dürfen, was man vorher nicht habe sagen dürfen.
Auch Gastredner Frank Engehausen, Professor am Historischen Seminar der Universität Heidelberg, betonte an nicht nur auf Deutschland reduzierten Beispielen aus der Tagespolitik, dass noch immer „Nationalismus als Waffe eingesetzt“ werde. Zudem regte er eine Hinwendung vom Opfergedenken zu Täter- und Widerstandsforschungen an, da diese „ertragreicher“ seien und den „Blick für Resistenzpotentiale schärfen“ könnten. Als Beispiel führte er an, dass in der NS-Zeit nicht immer eine Pistole an den Hals gesetzt werden musste, sondern schon ein Gehaltszettel und Pensionsansprüche genügen konnten, um Passivität zu erreichen. Bislang ist der Internetauftritt nur in deutscher Sprache gehalten, wobei laut Jakob Wolfrum von der Fachstelle gegen rechts des Stadtjugendausschusses (stja) eine englischsprachige Version in Planung sei.
Weitere Erweiterungen hingen von der Finanzierung ab. Bislang würde das Projekt von Akteuren wie der Landeszentrale für politische Bildung, der Schülerakademie, der Fördervereine der Schulen, dem Lions-Club oder Eigenmitteln von ZKM oder stja gefördert. Die Umgestaltung der Homepage habe laut Wolfrum bislang rund 7000 Euro gekostet.

Weitere Informationen auf www.ns-in-ka.de

Phänomenaler Erfolg der fischertechnik-AG

Beim Qualifikationsturnier für den RoboCup in Vöhringen erzielten Yannik Tausch (Kl. 9), Jakob Vollmer (J1) und Magnus Fox (Kl. 10) einen sensationellen Erfolg: Von 31 gestarteten Teams erreichten sie den 4. Platz und qualifizierten sich damit für den Deutschland-Cup in Magdeburg Ende April – eine Leistung, die bisher noch kein Team aus Karlsruhe geschafft hat.
Dadurch eröffnet sich noch eine weitere Chance: Sollten sie in Magdeburg ein ebenso gutes Ergebnis erzielen, dann könnte es den Dreien sogar gelingen, sich für den Worldcup in Montreal (Ende Juni) zu qualifizieren. Den Biss dafür haben sie jedenfalls – und das wäre natürlich ein spektakulärer Erfolg.

fischertechnik-AG beim RoboCup

Der renommierteste, größte und führende Robotik-Wettbewerb der Welt
ist der RoboCup, bei dem seit 1997 jährlich internationale Teams mit
ihren Robotern in verschiedenen Disziplinen (Rettungsroboter,
Fussballroboter, Service-Roboter) gegeneinander antreten. Seit dem
Jahr 2001 gibt es Sonderdisziplinen für Schüler im Alter von 10-19
Jahren.

Erstmals 2014 – und seitdem jährlich – nimmt (mindestens) ein Team
der fischertechnik-AG an den Qualifikationsturnieren des RoboCup in
der Disziplin “Rescue Line” teil. Am vergangenen Wochenende
(24./25.02.2018) gelang es dem Team “RobCross” (Magnus Fox, Yannik
Tausch und Jakob Vollmer), sich mit ihrem fischertechnik-Roboter und
einem beeindruckenden 4. Platz (von 31 gemeldeten Teams) für den
Deutschland-Cup in Magdeburg (Ende April) zu qualifizieren – das ist
eine Karlsruher Premiere.

Über vier Jahre hat das Team an diesem Erfolg gearbeitet und dabei
nicht nur den Roboter Jahr für Jahr optimiert, sondern auch eine
immer bessere Platzierung auf dem Qualifikationsturnier erreicht –
bis es nun für den Deutschland-Wettbewerb reichte.

Sollte der Roboter auch in Magdeburg reussieren, winkt eine Teilnahme
beim World-Cup in Montreal (Kanada) im Juni – drückt den Dreien daher
schon einmal fest die Daumen!

Dirk Fox

fischertechnik-AG beim diesjährigen Neujahrsempfang der IHK

Die IHK Karlsruhe lädt jährlich am ersten Montag nach den
Weihnachtsferien zum Neujahrsempfang – eine Veranstaltung, die
regelmäßig von über tausend Unternehmern, Lokal-, Landes- und
Bundespolitikern aus der Technologieregion zum Netzwerken genutzt
wird. In diesem Jahr kamen zu dieser bundesweit größten
IHK-Neujahrsveranstaltung über 1.400 Teilnehmer in die Gartenhalle.
Und mittendrin: Die fischertechnik-AG des Bismarck-Gymnasiums. Der
Erfolg von Robin Pfannendörfer und Johann Fox im Februar des
vergangenen Jahres auf dem Carolo-Cup in Braunschweig hatte sich
herumgesprochen – und Geschäftsführung und Präsidenten der IHK so
beeindruckt, dass sie das Team zum Neujahrsempfang einluden,
selbstverständlich inklusive des von den beiden konstruierten
autonomen Fahrzeugs. Hier der Auszug aus der von Martin Wacker
moderierten Präsentation (ab Minute 1:06:20):

https://youtu.be/3lHQa-ScHho?t=3987

Im Foyer präsentierten Yannik Tausch, Jakob Vollmer und Magnus Fox
ihren neuen RoboCup-Roboter, der Ende Februar in Vöhringen auf dem
Regionalwettbewerb des internationalen RoboCup 2018 zeigen wird, was
er kann. Die Leistungen der AG beeindruckten den
Bundestagsabgeordneten Dr. Christian Jung (FDP) so, dass er die AG
für einen mehrtägigen Besuch nach Berlin einlud: Im September werden
nun 12 Schüler der AG mit ihren Robotern in der Hauptstadt erwartet
und im Bundestag zeigen, wie am Bismarck-Gymnasium MINT gelingt.

Die Theater-AG des Bismarck-Gymnasiums geht vom 21.3 bis zum 23.3.2018 zu justSEE nach Friedrichshafen

Unser letztjähriges selbst entwickeltes Stück “Liebe dein Fleisch” ist eine von zehn deutschlandweit ausgewählten Schultheater-Produktionen, die zu den Jugend-und Schultheatertagen am See 2018 eingeladen worden sind.

Die Theatertage am See ist ein alljährliches internationales Festival und zählt zu einem der größten Festivals des Amateurtheaters im europäischen Raum. Das diesjährige Thema ist “Theater vom wem? – Theater für wen?”.

Es geht um die Begegnung verschiedener Kulturen, um einen Austausch über das Spiel und ein Teilen der Erfahrungen. (Weitere Informationen unter: http://www.theatertageamsee.de/)

Wir freuen uns sehr dort am  Donnerstag, den 22.03.2018 von 15:45-16:45 Uhr im Kleinen Theater aufzuführen. Zudem  werden wir in der Zeit vom 21.3. bis zum 23.3. 2018 die Produktionen von Gruppen aus Deutschland, Bosnien, Griechenland, Russland und anderen Ländern anschauen und an  Theaterworkshops teilnehmen können.

Für all diejenigen, die das Stück letztes Jahr verpasst haben, hier eine kleine Zusammenfassung:

Liebe dein Fleisch!

Zum 50. Jubiläum seines Unternehmens lädt Schweinebaron Kurt Neuburg die lokale Prominenz ein: Politiker, Künstler, Journalisten. Eine würdevolle Feier, schließlich sorgt die Großschlachterei für Arbeitsplätze und Wohlstand in der Region. Doch schnell eskaliert das Jubiläum, denn die Gier nach Fleisch ist die Gier nach Macht. Macht über unser eigenes Fleisch und das der anderen. Tiere und Menschen, wo war da nochmal der Unterschied? 

„Liebe dein Fleisch!“ ist eine Stückentwicklung des Bismarck-Gymnasiums Karlsruhe. Selbstgeschriebene Texte, Beiträge aus Internetforen, Manifeste und Infobroschüren wurden zu einer Szenencollage verdichtet, die unser schwankendes Verhältnis zum Fleisch untersucht: Zwischen Ekel und Lust, Religion und Heimat, Tierliebe und Mord.
W. Shea

Weihnachtskonzert und Nikolausfest

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern, liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir möchten Sie herzlich zu unseren musikalischen Veranstaltungen in der Adventszeit einladen.

Am Dienstag, dem 05.12.17 findet unser Weihnachtskonzert statt. Es beginnt um 18.30 Uhr mit den Schülerinnen und Schülern der Klassenstufen 5-8: Streicher- und Singklassen der Stufe 5, das Vororchester und der Mittelstufenchor präsentieren ihre Arbeit der letzten Wochen.
Nach einer kurzen Umbaupause, in der die jüngeren Schülerinnen und Schüler heimgehen können, wenn sie wollen, folgt der Konzertteil mit den Schülerinnen und Schülern der 9.-12. Klasse: dem Schulorchester, dem Schulchor, dem Bläserensemble sowie der Schülerband. Es erwartet Sie ein buntes weihnachtliches Programm!
Auch in diesem Jahr wollen wir dem traditionellen Nikolausfest der Unterstufen einen festlichen Rahmen geben. Als „Unterstufenorchester“ und „Unterstufenchor“ werden daher die Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen mit ihrer Musik das Fest in der Aula feierlich eröffnen. Auch dazu sind Sie am Freitag, dem 08.12.17 um 17.00 Uhr herzlich eingeladen!

Bismarck-Forum in Zusammenarbeit mit der Literarischen Gesellschaft: Patrick Roth gastiert an seiner alten Schule

Donnerstag, 16.11 | 19.00 Uhr |
Aula des Bismarck-Gymnasiums

„Die Christus Trilogie“ – Lesung und Gespräch im Bismarck-Gymnasium Karlsruhe: Patrick Roth gastiert an seiner alten Schule

Bildreich, sprachlich kraftvoll, symbolhaft: Mit diesen Attributen werden die Werke Patrick Roths gewürdigt. In filmischer Erzählweise evoziert er facettenreiche Bilder und erweckt den biblischen Stoff seiner Erzählungen zu neuem Leben. Dass seine Texte nicht nur lesbar, sondern insbesondere vorlesbar sind, das mache das Geschriebene für Roth erst vollständig. Patrick Roth, 1953 in Freiburg geboren, in Karlsruhe aufgewachsen, lebte und arbeitete von 1975 bis 2012 als Regisseur, Drehbuchautor, Filmjournalist und Schriftsteller in den USA, bevor er wieder in die badische Heimat zurückkehrte. Seine Arbeiten wurden vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung (2003). Zur Premierenlesung der neu herausgegebenen und kommentierten Christus-Trilogie gastiert Roth an seiner alten Schule, dem Bismarck-Gymnasium. Die Lesung findet als Kooperationsveranstaltung von Literarischer Gesellschaft Karlsruhe und Bismarck-Forum statt. Durch den Abend führen Pauline Gerhards und Richard Wagner (Jahrgangsstufe 2).

Finale des Bundeswettbewerbs Fremdsprachen 2017

Beim diesjährigen Finale des Bundeswettbewerbs Fremdsprachen in der Kategorie Solo 10+ errang Felix Glombitza aus der Klassenstufe J2 nach zwei Vorrunden mit den Wettbewerbssprachen Englisch, Latein, Polnisch und Französisch den ersten Platz. Für das Wettbewerbsfinale in Rastatt hatten sich 46 junge Sprachtalente von ursprünglich 873 Teilnehmern aus ganz Deutschland und von deutschen Schulen im Ausland qualifiziert.

Wir gratulieren Felix ganz herzlich zu diesem tollen Erfolg !

Eine Woche in Süditalien

Auch dieses Jahr ging die Studienfahrt der Jahrgangsstufe 2 nach Süditalien.

Wie immer wurde die Stufe aufgrund ihrer Größe und den unterschiedlichen Interessen in zwei Gruppen aufgeteilt. Eine Gruppe mit einem geographischen Schwerpunkt und eine Gruppe mit einem altphilologischen Schwerpunkt.

Die Tour „Geographie“ flog zuerst nach Neapel, um dort Pompeji, den Vesuv und die Phlegräischen Felder zu besuchen. Von dort aus ging es weiter auf die Insel Stromboli, um zu guter Letzt die restlichen vier Tage mit der anderen Gruppe in Catania zu verbringen.

Die Gruppe „Altphilologie“ hatte ihre ersten drei Tage bereits auf Sizilien verbracht. Dort hatten sie sich zum Beispiel das Tal der Tempel angesehen oder den Concordia Tempel.

Die letzten drei Tage waren wir gemeinsam in Catania und besuchten von dort aus zum Beispiel Taormina, den Ätna und die antike Stadt Syrakus.

Im Abschluss kann man sagen dass es eine sehr gelungene Studienfahrt war, bestens organisiert und mit fantastischem Wetter ;).

Fynn Hartwig, J2