Am 14. Januar 2025 besucht Herr Prof. Dr. Markus Eisenbarth den Seminarkurs Recht am Bismarck-Gymnasium. In einer Doppelstunde erzählte er seinen Werdegang bis zu seiner Professur an der Hochschule Kehl, diskutierte mit den Schülern über das Grundgesetz, insbesondere das Grundrecht der Meinungsfreiheit, sowie über das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zu Polizeikosten bei Hochrisikospielen der Fußball-Bundesliga, das erst an diesem
Morgen veröffentlicht wurde. Wir danken Herrn Professor Eisenbarth sehr herzlich für seinen Besuch und
nehmen viele interessante Anregungen mit!
Kategorie: Aktuelles
Am Montag, dem 25.11.2024, trafen unsere Partnerschülerinnen und -schüler aus Athen bei uns am Bismarck-Gymnasium ein. Nach einer offiziellen Begrüßung in der Schule und einem gemeinsamen Mittagessen im Badisch Brauhaus ging es in die Gastfamilien.
Viele interessante Aktivitäten wie Stadtrallye, Eisstockschießen, Ausflug nach Heidelberg und Führung durch das ZKM füllten unser Programm, daneben hatten wir Zeit für gemeinsame Unterrichtsstunden und einem reichhaltigen Privatprogramm. Wir freuen unsschon auf unseren „Rück“besuch im April 2025 in Athen.
Gespräch mit Stefanie Wally vom
Bündnis FÜR Demokratie und Menschenrechte Karlsruhe
Seit Beginn des Schuljahres 2024/25 beschäftigt sich der Seminarkurs Recht der Jahrgangsstufe 1 des Bismarck-Gymnasiums mit dem Thema der Menschenrechte.
Nach ersten Wochen des Unterrichts zu grundlegenden Fragen des deutschen Rechtssystems, der Rechtsgeschichte sowie des Grundgesetzes startet der Kurs nun in die sogenannte Inspirationsphase, in der Personen mit großer Expertise zu Menschenrechten und Rechtspraxis den Schüler:innen Rede und Antwort stehen.Den Auftakt heute machte Stefanie Wally vom Bündnis für Demokratie und Menschenrechte Karlsruhe. Neben der Vorstellung des Bündnisses drehte sich das Gespräch um den immanenten Zusammenhang zwischen Demokratie und Menschenrechten und der Bedeutung beider Themen für Karlsruhe.
Frau Wally eröffnete ihren Besuch mit einem kurzen Video, welches von der ersten großen Aktion des Bündnisses berichtete. Das Video zeigte, wie zum 75. Jahrestag des Grundgesetzes mehr als 1600 Menschen eine lange Kette rings um das Bundesverfassungsgericht bildeten. Des Weiteren präsentierte sie die mittlerweile 66 Partner des Bündnisses, welches erst vor knapp einem Jahr gegründet wurde. In diesem Bündnis ist durch die Partner die Zivilgesellschaft breit abgebildet. Diese Partner, Gewerkschaften, Vereine und Schulen sowie alle Parteien des Karlsruher Stadtrats bis auf AfD und die Linke stehen für die Demokratie und den Menschenrechte ein. Frau Wally hat uns Schüler:innen häufig eingebunden, indem sie z.B. nach Ideen fragte, wie Jugendliche besser eingebunden werden könnten.
Durch Frau Wallys Fachwissen und ihren Enthusiasmus war ihr Vortrag sehr spannend und wir konnten viel über das Bündnis und dessen Arbeit erfahren.
Julius von Quast
Zum Abschluss der Einheit „Vom Antisemitismus zum interreligiösen Dialog“ durften wir in der Doppelstunde Religion am 12. Dezember 2024 zwei Ehrenamtliche vom Projekt „Meet a Jew“ begrüßen. Ziel des vom Zentralrat der Juden initiierten Projekts ist es, in persönlichen Begegnungen individuelle Einblicke in den Alltag und die jüdische Gegenwart vermitteln und Fragen in ungezwungener Gesprächsatmosphäre beantworten zu können. Im Vordergrund steht dabei weniger die Vermittlung von Wissen, sondern der lebendige und niedrigschwellige Austausch auf Augenhöhe.
So nutzten auch wir die Gelegenheit, um im Gespräch mit Miriam und Sophie zahlreiche Fragen rund um das jüdische Leben heute in Deutschland stellen zu können: Neben ganz grundlegendem Wissen über die jüdische Religion wie Feiertage oder rituelle Kleidung und Gegenstände gewährten uns die beiden spannende Einblicke in das jüdische Familienleben, die Unterschiede innerhalb der jüdischen Community und, welche Bedeutung die eigene Religionszugehörigkeit im Alltag hat. Dabei kamen auch wir als Klasse darüber in den Austausch, wie wir beispielsweise die bevorstehenden Weihnachtsfeiertage gewöhnlich verbringen und, ob diese für unsere Familien und uns selbst eine religiöse Prägung beinhaltet.
Wir bedanken uns ganz herzlich bei Miriam und Sophie für ihre Zeit und Offenheit sowie bei dem Projekt „Meet a Jew“ für die Organisation der Begegnung.
Vor 150 Jahren fand am 3. Oktober in der Aula unserer Schule die Einweihungsfeier für das neue Hauptgebäude der Schule statt. Aus diesem Anlass hat die 9. Klasse sich im Modul mit diesem Thema befasst. Am Ende sollte ein Escaperoom dabei herauskommen, der am Nikolausfest der Schulgemeinschaft präsentiert wurde. Vier verschiedene Gruppen erstellten unter Einbezug historischer Quellen je ein bis zwei Rätsel. Der Escaperoom war ins Jahr 1874 gesetzt, an den Tag der Eröffnungsfeier des neuen Schulgebäudes des Lyzeums, wie die Schule damals hieß. Die Rahmengeschichte: Nachdem man sich im Unterricht danebenbenommen hatte, wurde man zur Strafe in die Bibliothek der Schule gesperrt. Leider hat der Lehrer vergessen, die Bibliothek wieder aufzuschließen. Zum Glück hat der schusselige Lehrer Herr Dr. Eckehardt Lohlein (echter Name!) einen Schlüssel hier versteckt und Hinweise darauf hinterlassen, die nur er entschlüsseln kann. In 20 Minuten fängt die Einweihungsfeier an, also Beeilung! Bei der Recherche ist die Klasse über interessanteInformationen gestolpert. So hatten zum Beispiel die Schüler der 5. Klasse damals 9 Stunden Latein pro Woche. Der Escaperoom war ein voller Erfolg und bereits im ersten Zeitslot des Vorverkaufsvollständig ausgebucht. Aus diesem Grund werden wir den Escaperoom am Sommerfest noch einmal öffnen!
Frohen Nikolaus wünscht das Bismarck-Gymnasium und freut sich, Sie wieder auf das alljährliche Nikolausfest am heutigen Freitag, 6.12.24, von 17.00.-21.00 Uhr einladen zu dürfen!
Wir freuen uns auf ein abwechslungsreiches Programm mit weihnachtlicher Musik, Ständen voller Geschenke und jede Menge Köstlichkeiten.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen und die gemeinsame Zeit zusammen!
Am Freitag, dem 18. Oktober, machten wir uns um 17:30 Uhr von der Schule aus gemeinsam mit unseren Lehrkräften Jolene Schweikert und Volker Rabeneck mit dem Bus auf den Weg nach Italien. Unsere Fahrt führte uns etwa 18 Stunden lang durch die Schweiz und weite Teile Italiens bis an den Golf von Neapel.
Nach einem sehr regnerischen Ankunftstag, begann der zweite Tag begann mit einer Busfahrt nach Pompeji, wo wir eine spannende Führung durch die beeindruckenden Ruinen dieser antiken Stadt erhielten. Anschließend fuhren wir zum Vesuv, den wir zuerst mit einem Bus, danach aber zu Fuß erklommen. Unterwegs waren wir mit einem Tourguide, der uns viel Wissenswertes über den Vulkan erzählte. Ein besonderes Erlebnis war, dass wir alle laut in den Vulkan schrien und das Echo wie in einem Kreis zurückkam! Auch der Rauch, der aus dem Vulkan stieg, war beeindruckend. Unser Guide zeigte uns sogar, wie wir schwarze Kristalle – genannt Vesuvianite – finden können, und es begann der Wettkampf, wer denn die schönsten und meisten Kristalle finde.

Am dritten Tag führte uns der Weg nach Neapel. Nach einer Zugfahrt und einem Spaziergang durch die Stadt erreichten wir das archäologische Nationalmuseum. Dort hatten wir die Möglichkeit, eigenständig die beeindruckenden Sammlungen zu erkunden, darunter viele Kunstwerke, die wir bereits aus dem Unterricht kannten. Nach einer Mittagspause nahmen wir an einer Stadtführung teil, die uns von den engen Gassen der Altstadt bis zur Neustadt führte. Den Tag ließen wir in kleineren Gruppen oder in einer traditionellen neapolitanischen Pizzeria ausklingen.
Die beiden folgenden Tage verbrachten wir mit den Tempelbauten in Paestum, der Villa Oplontis und Herculaneum. Den Abend verbrachten wir bei einer gemeinsamen „Pizza-Party“ auf unserem Campingplatz und gestalteten den letzten Tag nach unseren eigenen Vorstellungen.
Diese Studienfahrt war für viele von uns die letzte – und vielleicht die schönste. Wir hatten die Möglichkeit, die gemeinsame Zeit zu genießen und uns durch die zahlreichen kulturellen und historischen Eindrücke bereichern zu lassen. Besonders für unsere Lateiner und Altgriechen war die Reise ein runder Abschluss. Doch unabhängig von den Schulfächern bleibt eines sicher: Diese Reise war ein unvergessliches Erlebnis, das uns nicht nur als Gruppe nähergebracht, sondern auch Erinnerungen geschaffen hat, an die wir auch in der Zukunft mit Freude zurückdenken werden.
Nachdem sich die Klasse 6 schon seit Schuljahresbeginn mit dem Judentum, seiner Geschichte und seinen Bräuchen beschäftigt hatte, konnten wir uns am 20. November 2024 nun auch einen Eindruck über gelebte jüdische Kultur und Glaube vor Ort machen: Gemeinsam besuchten wir die nur wenige Gehminuten vom Bismarck-Gymnasium entfernte Synagoge der jüdischen Kultusgemeinde Karlsruhe.
Dort hatten wir die Gelegenheit, mit dem Geschäftsführer der Gemeinde, Herrn Nemirovsky, die Synagoge zu erkunden und vielerlei Fragen zu jüdischem Leben in Karlsruhe zu stellen. Neben den eindrucksvollen persönlichen Geschichten war für unsere Gruppe der Blick in den Thoraschrein mit seinen prächtigen und eindrucksvollen Thorarollen und den dazugehörigen Zeigestäben ein ganz besonderer Moment unseres Besuchs.
Wir bedanken uns bei der jüdischen Kultusgemeinde und insbesondere bei Herrn Nemirovskyfür den freundlichen Empfang und die Einblicke in das Gemeindeleben!
Bereits vor drei Jahren besuchte der diesjährige Abschlussjahrgang im Rahmen des Geschichtsunterrichts eine Gedenkstätte nationalsozialistischen Unrechts. Da aufgrund der Corona-Bestimmungen eine Fahrt in das im Elsassgelegene ehemalige Konzentrationslager Natzweiler nicht stattfinden konnte, ging die damalige Exkursion in die Gedenkstätte Neckarelz, die die Geschichte des größten Außenlagers von Natzweiler beleuchtet.
Die Schüler*innen des Geschichts-LKs erläuterten an einzelnen Stationen ihren Mitschüler*innen die Geschichte Natzweilers und den Alltag der im Lager Inhaftierten, die Beziehung des Stammlagers zu den vielen in Baden-Württemberg gelegenen Außenlagern, die pseudowissenschaftlichen Experimente der Reichsuniversität Straßburg und die Auflösung und Verlagerung der Kommandantur ins Neckartal, wodurch eine unmittelbare thematische Brücke zum Gedenkstättenbesuch in Klasse 9 hergestellt werden konnte.
Mit dem Beziehungsgeflecht zwischen Stammlager und Außenlager wurde das Schicksal der Opfer, aber auch das Handeln der Täter deutlich.
Tobias Markowitsch (Foto: Tobias Markowitsch)
