Die Studienfahrt nach Wien war für unser „Team Wien“ das Highlight des Jahres, bevor es nun bald in die anstrengende Abiturvorbereitung geht. Die gesamte Woche war für alle gefüllt mit Kultur, Sehenswürdigkeiten, aber vor allem schönen und aufregenden Momenten. Zum festen Programm zählten Highlights wie das Schloss Belvedere und die Hofburg (mit ihrer fantastischen Staatsbibliothek). Auch die moderne Seite Wiens durften wir erleben, mit einer Besichtigung der UNO-City und vieler spannender Vorträge – durch uns Schüler- sowie einem Besuch des Leopoldmuseums.
Aber auch abseits des Programms konnten wir die Stadt mit all ihren Möglichkeiten erkunden. Die Nachmittage und Abende durften wir frei verbringen: Wir nutzten sie zum Beispiel für einen Besuch des Stückes Hamlet im berühmten Burgtheater oder um das bekannte Café Sacher und das Schmetterlingshaus Wien zu besuchen, jede Gruppe hat ein anderes Highlight erlebt. Am lustigsten aber waren die Abende mit den Lehrern! Sowohl der Abend in der Karaoke-Bar, als auch der auf dem Prater und seinen Fahrgeschäften wird uns allen immer in bester Erinnerung bleiben. Danke für die schöne Zeit an Frau Barczynski, Herrn Gottesmann und das gesamte Team Wien!

Dieses Thema griff auch Prof. Dr. Rolf-Ulrich Kunze vom Department für Geschichte am KIT in seinem Vortrag vor Schüler*innen der Jahrgangsstufen 1 und 2 und dem Helmholtz-Gymnasium auf. Am Beispiel des Wortes „Nazi“ zeigte er in einem ersten Schritt die Verwendung und Bedeutung des Begriffs auf, um in einem weiteren Schritt schließlich differenziert seine vorherigen Analyseschritte am Begriff der „Abstammung“ zu beleuchten. Hierbei stellte er die Formulierungen der Parteiprogramme von NSDAP, NPD und AFD gegenüber und zeigte Parallelen und Unterschiede auf. Im abschließenden Gespräch ging Kunze zudem auf die Bedeutung sprachlicher Aspekte in Hinblick auf ein mögliches Verbotsverfahren der AfD ein.