Beim Qualifikationsturnier für den RoboCup in Vöhringen erzielten Yannik Tausch (Kl. 9), Jakob Vollmer (J1) und Magnus Fox (Kl. 10) einen sensationellen Erfolg: Von 31 gestarteten Teams erreichten sie den 4. Platz und qualifizierten sich damit für den Deutschland-Cup in Magdeburg Ende April – eine Leistung, die bisher noch kein Team aus Karlsruhe geschafft hat.
Dadurch eröffnet sich noch eine weitere Chance: Sollten sie in Magdeburg ein ebenso gutes Ergebnis erzielen, dann könnte es den Dreien sogar gelingen, sich für den Worldcup in Montreal (Ende Juni) zu qualifizieren. Den Biss dafür haben sie jedenfalls – und das wäre natürlich ein spektakulärer Erfolg.
Autor: AdminBG
Der renommierteste, größte und führende Robotik-Wettbewerb der Welt
ist der RoboCup, bei dem seit 1997 jährlich internationale Teams mit
ihren Robotern in verschiedenen Disziplinen (Rettungsroboter,
Fussballroboter, Service-Roboter) gegeneinander antreten. Seit dem
Jahr 2001 gibt es Sonderdisziplinen für Schüler im Alter von 10-19
Jahren.

Erstmals 2014 – und seitdem jährlich – nimmt (mindestens) ein Team
der fischertechnik-AG an den Qualifikationsturnieren des RoboCup in
der Disziplin „Rescue Line“ teil. Am vergangenen Wochenende
(24./25.02.2018) gelang es dem Team „RobCross“ (Magnus Fox, Yannik
Tausch und Jakob Vollmer), sich mit ihrem fischertechnik-Roboter und
einem beeindruckenden 4. Platz (von 31 gemeldeten Teams) für den
Deutschland-Cup in Magdeburg (Ende April) zu qualifizieren – das ist
eine Karlsruher Premiere.
Über vier Jahre hat das Team an diesem Erfolg gearbeitet und dabei
nicht nur den Roboter Jahr für Jahr optimiert, sondern auch eine
immer bessere Platzierung auf dem Qualifikationsturnier erreicht –
bis es nun für den Deutschland-Wettbewerb reichte.
Sollte der Roboter auch in Magdeburg reussieren, winkt eine Teilnahme
beim World-Cup in Montreal (Kanada) im Juni – drückt den Dreien daher
schon einmal fest die Daumen!
Dirk Fox
Die IHK Karlsruhe lädt jährlich am ersten Montag nach den
Weihnachtsferien zum Neujahrsempfang – eine Veranstaltung, die
regelmäßig von über tausend Unternehmern, Lokal-, Landes- und
Bundespolitikern aus der Technologieregion zum Netzwerken genutzt
wird. In diesem Jahr kamen zu dieser bundesweit größten
IHK-Neujahrsveranstaltung über 1.400 Teilnehmer in die Gartenhalle.
Und mittendrin: Die fischertechnik-AG des Bismarck-Gymnasiums. Der
Erfolg von Robin Pfannendörfer und Johann Fox im Februar des
vergangenen Jahres auf dem Carolo-Cup in Braunschweig hatte sich
herumgesprochen – und Geschäftsführung und Präsidenten der IHK so
beeindruckt, dass sie das Team zum Neujahrsempfang einluden,
selbstverständlich inklusive des von den beiden konstruierten
autonomen Fahrzeugs. Hier der Auszug aus der von Martin Wacker
moderierten Präsentation (ab Minute 1:06:20):
https://youtu.be/3lHQa-ScHho?t=3987
Im Foyer präsentierten Yannik Tausch, Jakob Vollmer und Magnus Fox
ihren neuen RoboCup-Roboter, der Ende Februar in Vöhringen auf dem
Regionalwettbewerb des internationalen RoboCup 2018 zeigen wird, was
er kann. Die Leistungen der AG beeindruckten den
Bundestagsabgeordneten Dr. Christian Jung (FDP) so, dass er die AG
für einen mehrtägigen Besuch nach Berlin einlud: Im September werden
nun 12 Schüler der AG mit ihren Robotern in der Hauptstadt erwartet
und im Bundestag zeigen, wie am Bismarck-Gymnasium MINT gelingt.
Unser letztjähriges selbst entwickeltes Stück „Liebe dein Fleisch“ ist eine von zehn deutschlandweit ausgewählten Schultheater-Produktionen, die zu den Jugend-und Schultheatertagen am See 2018 eingeladen worden sind.
Die Theatertage am See ist ein alljährliches internationales Festival und zählt zu einem der größten Festivals des Amateurtheaters im europäischen Raum. Das diesjährige Thema ist „Theater vom wem? – Theater für wen?“.
Es geht um die Begegnung verschiedener Kulturen, um einen Austausch über das Spiel und ein Teilen der Erfahrungen. (Weitere Informationen unter: http://www.theatertageamsee.de/)
Wir freuen uns sehr dort am Donnerstag, den 22.03.2018 von 15:45-16:45 Uhr im Kleinen Theater aufzuführen. Zudem werden wir in der Zeit vom 21.3. bis zum 23.3. 2018 die Produktionen von Gruppen aus Deutschland, Bosnien, Griechenland, Russland und anderen Ländern anschauen und an Theaterworkshops teilnehmen können.
Für all diejenigen, die das Stück letztes Jahr verpasst haben, hier eine kleine Zusammenfassung:
Liebe dein Fleisch!
Zum 50. Jubiläum seines Unternehmens lädt Schweinebaron Kurt Neuburg die lokale Prominenz ein: Politiker, Künstler, Journalisten. Eine würdevolle Feier, schließlich sorgt die Großschlachterei für Arbeitsplätze und Wohlstand in der Region. Doch schnell eskaliert das Jubiläum, denn die Gier nach Fleisch ist die Gier nach Macht. Macht über unser eigenes Fleisch und das der anderen. Tiere und Menschen, wo war da nochmal der Unterschied?
„Liebe dein Fleisch!“ ist eine Stückentwicklung des Bismarck-Gymnasiums Karlsruhe. Selbstgeschriebene Texte, Beiträge aus Internetforen, Manifeste und Infobroschüren wurden zu einer Szenencollage verdichtet, die unser schwankendes Verhältnis zum Fleisch untersucht: Zwischen Ekel und Lust, Religion und Heimat, Tierliebe und Mord.
W. Shea
Donnerstag, 16.11 | 19.00 Uhr |
Aula des Bismarck-Gymnasiums
„Die Christus Trilogie“ – Lesung und Gespräch im Bismarck-Gymnasium Karlsruhe: Patrick Roth gastiert an seiner alten Schule
Bildreich, sprachlich kraftvoll, symbolhaft: Mit diesen Attributen werden die Werke Patrick Roths gewürdigt. In filmischer Erzählweise evoziert er facettenreiche Bilder und erweckt den biblischen Stoff seiner Erzählungen zu neuem Leben. Dass seine Texte nicht nur lesbar, sondern insbesondere vorlesbar sind, das mache das Geschriebene für Roth erst vollständig. Patrick Roth, 1953 in Freiburg geboren, in Karlsruhe aufgewachsen, lebte und arbeitete von 1975 bis 2012 als Regisseur, Drehbuchautor, Filmjournalist und Schriftsteller in den USA, bevor er wieder in die badische Heimat zurückkehrte. Seine Arbeiten wurden vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung (2003). Zur Premierenlesung der neu herausgegebenen und kommentierten Christus-Trilogie gastiert Roth an seiner alten Schule, dem Bismarck-Gymnasium. Die Lesung findet als Kooperationsveranstaltung von Literarischer Gesellschaft Karlsruhe und Bismarck-Forum statt. Durch den Abend führen Pauline Gerhards und Richard Wagner (Jahrgangsstufe 2).
Beim diesjährigen Finale des Bundeswettbewerbs Fremdsprachen in der Kategorie Solo 10+ errang Felix Glombitza aus der Klassenstufe J2 nach zwei Vorrunden mit den Wettbewerbssprachen Englisch, Latein, Polnisch und Französisch den ersten Platz. Für das Wettbewerbsfinale in Rastatt hatten sich 46 junge Sprachtalente von ursprünglich 873 Teilnehmern aus ganz Deutschland und von deutschen Schulen im Ausland qualifiziert.
Wir gratulieren Felix ganz herzlich zu diesem tollen Erfolg !
Auch dieses Jahr ging die Studienfahrt der Jahrgangsstufe 2 nach Süditalien.
Wie immer wurde die Stufe aufgrund ihrer Größe und den unterschiedlichen Interessen in zwei Gruppen aufgeteilt. Eine Gruppe mit einem geographischen Schwerpunkt und eine Gruppe mit einem altphilologischen Schwerpunkt.
Die Tour „Geographie“ flog zuerst nach Neapel, um dort Pompeji, den Vesuv und die Phlegräischen Felder zu besuchen. Von dort aus ging es weiter auf die Insel Stromboli, um zu guter Letzt die restlichen vier Tage mit der anderen Gruppe in Catania zu verbringen.
Die Gruppe „Altphilologie“ hatte ihre ersten drei Tage bereits auf Sizilien verbracht. Dort hatten sie sich zum Beispiel das Tal der Tempel angesehen oder den Concordia Tempel.
Die letzten drei Tage waren wir gemeinsam in Catania und besuchten von dort aus zum Beispiel Taormina, den Ätna und die antike Stadt Syrakus.
Im Abschluss kann man sagen dass es eine sehr gelungene Studienfahrt war, bestens organisiert und mit fantastischem Wetter ;).
Fynn Hartwig, J2

Am 13. Oktober 2017 besuchte auf Vermittlung der Konrad-Adenauer-Stiftung der ehemalige DDR-Dissident und Fluchthelfer Dr. Wolfgang Welsch unsere Schule. Fast zwei Stunden lang erzählte er beklemmend anschaulich seine Lebensgeschichte, die mit einer versuchten Flucht aus der DDR 1964 eine unverhoffte Wendung nahm: Welsch durchlebte mehrere schwere Jahre in verschiedenen Gefängnissen der DDR, darunter dem berüchtigten „Gelben Elend“ bzw. dem „Loch von Bautzen“, wo er unrechtmäßig einsaß und vor allem unter Folterungen zu leiden hatte. Beeindruckend legte er daraufhin dar, wie er nach geglücktem Freikauf durch die Bundesrepublik mehreren DDR-Bürgern zur Flucht aus der DDR verhalf. Aufgrund dieser Tätigkeit sowie seines öffentlichen Anprangerns der Verhältnisse in der DDR wurde er Opfer des „langen Arms der Stasi“, die mehrere Mordanschläge auf ihn in London, Darmstadt und Israel erfolglos verübte. – Rund 200 Schülerinnen und Schüler verfolgten gebannt den Erinnerungen des „Staatsfeindes Nr. 1 der DDR“.
Einladung zu Vortrag
und Ausstellung mit Führung
Der Baumeister Otto Bartning (1883 – 1959)
ehemaliger Schüler des Bismarck-Gymnasiums
Referentin
Dipl.-Ing. Arch. Sabine Straßburg

(Quelle: http://fritzvoepel.net/rekonstruktion/sternkirche_1922/)
Vortrag am 12. Oktober 2017, 19:00 Uhr
Aula des Bismarck-Gymnasiums
Ausstellung mit Führung am 13. Oktober 2017, 16:00 Uhr
(Anmeldung erforderlich)
Der Baumeister Otto Bartning
Otto Bartning gehört zu den prägenden Architekten in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in Deutschland. Mit seinen Kirchen reformierte er den protestantischen Kirchenbau grundlegend, und auch seine Siedlungs- und Sozialbauten sowie seine theoretischen Schriften waren wegweisend. Durch sein gesellschaftspolitisches, soziales Engagement trug er entscheidend bei zur Entwicklung der modernen Architektur auch im Bereich der Lehre sowie für den Wiederaufbau nach dem 2. Weltkrieg in Deutschland. Dabei verband er mit dem gestalterischen und funktionalen Anspruch an die Architektur immer auch das Wohl des Einzelnen und der Gemeinschaft sowie die spirituelle Dimension des Lebens. Die Ausstellung mit Exponaten aus dem Otto-Bartning-Archiv Darmstadt zeigt erstmals umfassend Bartnings vielschichtiges Lebenswerk an drei wichtigen Stationen seines Lebens: in Berlin, in Karlsruhe und in Darmstadt.
In Karlsruhe stehen vier Bauten aus unterschiedlichen Schaffensphasen des Baumeisters: die Markuskirche am Yorckplatz (1935), das Altenheim (Franz-Rhode-Haus) in der Dragonerstraße (1938), die Friedenskirche in Weiherfeld (1949 als eine seiner 48 Notkirchen) und die Thomaskirche in Daxlanden (1960).
Die Referentin:
Sabine Straßburg ist Dipl.-Ing. der Architektur in Karlsruhe. Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen im Bereich der Instandsetzung und des Wohnungs- und Kirchenbaus (u.a. Sanierung der Friedenskirche in Weiherfeld). Sabine Straßburg verfügt über eine langjährige Erfahrung in der Architekturvermittlung für alle Altersstufen, als Stadtführerin und Kirchenraumpädagogin