Archiv der Kategorie: Schule

Schließfächer

An unserer Schule stehen Mietra-Schließfächer für Sie bereit.
Schulsachen wie Sportbekleidung, Zeichenmaterialien und Schulbücher, sowie persönliche Wertgegenstände können in einem Schließfach sicher verstaut werden. Der Rücken wird entlastetet und die Schüler können sich deutlich unbeschwerter im Schulhaus bewegen.
Melden Sie Ihr Schließfach direkt unter www.mietra.de an. Nach erfolgreicher Anmeldung werden Ihnen die Zugangsdaten per E-Mail zugeschickt und Sie können im Anschluss Ihr Schließfach nutzen.
Hier geht’s zur Schließfach-Anmeldung

Die Vermietung erfolgt losgelöst von der Schule. Vertragspartner ist das Unternehmen Mietra.

Haus- und Läuteordnung

Haus – und Schulordnung am Bismarck-Gymnasium in Karlsruhe

Präambel

Grundlage einer erfolgreichen Zusammenarbeit in einer Schulgemeinschaft sind gegenseitige Rücksichtnahme, soziale Umgangsformen sowie das verantwortungsbewußte Einhalten getroffener Vereinbarungen.

Deshalb haben wir, die Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer des Bismarck-Gymnasiums, die folgende Haus- und Schulordnung verfaßt. Sie soll dem Wohl und der Sicherheit aller an unserem Schulleben Beteiligter dienen.

Mit dem Eintritt in unsere Schule erkennen die Schülerinnen und Schüler und ihre Erziehungsberechtigten diese Haus- und Schulordnung an.

I. Unterricht

1. Läuteordnung:

Vormittag:

1.Stunde 7.45- 8.30 Uhr
2.Stunde 8.35- 9.20 Uhr
1.Pause 9.20- 9.40 Uhr
3./4..Std. 9.40- 11.10 Uhr
2.Pause 11.10- 11.30 Uhr
5./6.Std. 11.30- 13.00 Uhr
7.Stunde 13.10- 13.55 Uhr

Nachmittag:

8./9. Std. 14.00- 15.30 Uhr
10./11. Std. 15.45- 17.15 Uhr
2. Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer sind gleichermaßen zur Pünktlichkeit verpflichtet.

3. Morgens ist die Schule ab 7.30 Uhr geöffnet. Um diese Zeit beginnt die Aufsichtspflicht der Schule.

4. Spätestens mit dem Läuten zum Unterrichtsbeginn befinden sich alle Schülerinnen und Schüler im jeweiligen Klassenzimmer bzw. vor dem Fachraum und verhalten sich ruhig.
Ist die Lehrerin bzw. der Lehrer fünf Minuten nach dem Läuten noch nicht anwesend, so meldet dies eine/r der beiden Klassensprecher/innen auf dem Sekretariat.

5. Die Klassenordnerin, der Klassenordner bzw. die Kursordnerin oder der Kursordner sorgen für einen ordnungsgemäßen Zustand des Unterrichtsraumes. Dazu gehören vor allem die Tafelreinigung zum Anfang der Unterrichtsstunde sowie das Schließen der Fenster vor Verlassen der Räume.
Jeder Schüler geht verantwortlich mit dem Schulmobiliar, sämtlichen Geräten sowie Tafeln und Wänden um. Gastklassen verlassen ein Klassenzimmer in ordentlichem Zustand.

6. Um das Reinigungspersonal zu unterstützen, stuhlt jede Klasse/Kurs, die/der ein Zimmer am Vormittag zuletzt belegt hat, dort auf (siehe Zimmerplan).

7. Die Klassenbuchordnerin oder der Klassenbuchordner sorgen dafür, daß das Klassenbuch jederzeit greifbar ist. Das Klassenbuch darf nicht aus der Schule mitgenommen werden. Die Klassenbuchordnerin bzw. der Klassenbuchordner erinnern, falls nötig, die Lehrkraft an die notwendigen Eintragungen.
II. Pausen und unterrichtsfreie Zeiten

1. Schülerinnen und Schüler können sich in den großen Pausen auf dem Schulgelände im Freien, im Klassenzimmer, auf den Gängen und den Treppenhäusern sowie im Foyer aufhalten. Die Klassenzimmertüren sind offen; Aufsichten durch Lehrer nur auf den Gängen. Nur Schülerinnen und Schüler ab Klasse 11 (Kursstufe) dürfen ohne Erlaubnis einer Lehrerin oder eines Lehrers das Schulgelände verlassen. Versicherungsschutz in allen Fällen ist nur innerhalb des Schulgeländes gegeben. Die Erziehungsberechtigten der nicht volljährigen Schüler der Kursstufe werden über diesen Tatbestand informiert; wer nicht einverstanden ist, muß dies der Schulleitung schriftlich mitteilen. Dem betreffenden Schüler ist danach das Verlassen des Schulgeländes nicht gestattet.

2. Die Klassenordnerinnen und Klassenordner verbleiben in den großen Pausen immer im Klassenzimmer, wo sie u.a. lüften, die Tafel reinigen und gleichzeitig einer möglichen Diebstahlgefahr vorbeugen..Beim Wechsel in einen Fachraum verbleiben die Klassenordnerinnen und Klassenordner während der großen Pause ebenfalls vor dem jeweiligen Fachraum. Es wird empfohlen, höhere Geldbeträge und wertvolle Gegenstände nicht mit in die Schule zu nehmen. Für seine Wertsachen ist jedes Kind selbst verantwortlich

3. Klassen, die ihre Unterrichtsräume wechseln, tun dies unmittelbar nach dem Unterricht zu Beginn der jeweiligen Pause.

4. Besonders während der Pausen und vor Unterrichtsbeginn ist ein verantwortungsbewußtes und rücksichtsvolles Verhalten jedes einzelnen gefragt, damit niemand gefährdet oder verletzt wird. Aus diesem Grunde sind z.B. Ballspielen im Schulhaus, Toben und Rennen auf den Treppen oder Gängen, Skateboard- und Rollerfahren und Schneeballwerfen untersagt.
Die Roller dürfen nicht mit ins Schulhaus gebracht werden. Sie verbleiben bei den Fahhrradständern.
5: Das Benutzen sämtlicher elektronischer Medien ist während des Unterrichtsbetriebs im Schulhaus und auf dem Schulgelände nicht gestattet. Zur Kontaktaufnahme nach Hause kann im Foyer telefoniert werden.

6: Sämtliche Fachräume sowie die Aula dürfen nur in Anwesenheit eines Lehrers betreten werden. Insbesondere ist die Aula nicht als Durchgangsraum zu benutzen.

III. Ordnung und Sauberkeit im Schulbereich

1. Der Hausmeister ist für den ordentlichen Zustand des Schulbereichs und für die Instandhaltung des Schulgebäudes gegenüber dem Schulträger verantwortlich. Deshalb sind seine Weisungen zu befolgen.

2. Im Schulbereich sind das Rauchen und der Alkoholgenuß grundsätzlich nicht gestattet. Über Ausnahmen entscheidet die Schulleitung.

3. Wir wollen uns grundsätzlich so verhalten, daß wir weder andere noch uns selbst stören oder gefährden. Deshalb müssen Lärmen und Toben im Schulhaus, das Sitzen auf den Fensterbänken u.ä. unterbleiben.

4. Einrichtungsgegenstände und Lehrmittel der Schule, auch entliehene Bücher, sowie das private Eigentum anderer sind schonend zu behandeln. Für Schäden sind die Erziehungsberechtigten haftbar. Schäden müssen einer Lehrerin, einem Lehrer, dem Sekretariat oder dem Hausmeister sofort gemeldet werden.

5. Schulhaus und Schulgelände sind sauber zu halten. Abfälle jeglicher Art gehören, schon aus hygienischen Gründen, in die jeweiligen dafür aufgestellten Behälter. Auf Müllvermeidung und Mülltrennung ist zu achten.

6. Die Fahrräder und Roller werden in den vorgesehenen Radständern abgestellt. Parken auf dem Schulparkplatz ist nur Lehrpersonal mit Plakette gestattet.

7. Wir wollen uns grundsätzlich so verhalten, dass möglichst schonend mit Energie, Wasser und Papier umgegangen wird.
IV. Verwaltungsangelegenheiten

Laut Schulbesuchsverordnung des MKS vom 21.03.92 sind die Punkte 1. und 2. für alle Schülerinnen und Schüler verbindlich.

1. Bei Verhinderung einer Schülerin oder eines Schülers am Schulbesuch aus zwingenden, nicht vorhersehbaren Gründen (z.B. Krankheit) ist es Pflicht des Erziehungsberechtigten bzw. des volljährigen Schülers selbst, so bald wie möglich, spätestens am 2. Tage, die Schule telefonisch, schriftlich oder per Email zu benachrichtigen. Im Falle telefonischer Verständigung der Schule ist die schriftliche Mitteilung binnen 3 Tagen nachzureichen.

2. Bei vorhersehbarer Verhinderung am Schulbesuch (z.B. Führerscheinprüfung, Arzttermin) muß eine Beurlaubung rechtzeitig vorher beantragt werden. Beurlaubungen dürfen nur in außerordentlich dringenden Fällen gewährt werden, um den Unterrichtsablauf nicht zu beeinträchtigen. Anträge sind wie folgt zu stellen:
– für bis zu 2 Unterrichtsstunden mündlich an den betreffenden Fachlehrer
bis zu 2 Unterrichtstagen schriftlich an den Klassenlehrer
Vor bzw. nach Ferienabschnitten und bei einer Beurlaubung
ab 3 Tagen schriftlich an den Schulleiter.

Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 – 7 können während der Unterrichtszeit nur nach Hause entlassen werden, wenn die Eltern informiert sind und zugestimmt haben.

3. Das Fernbleiben vom Sportunterricht bedarf grundsätzlich einer schriftlichen Entschuldigung, bei wiederholtem Fehlen aufgrund gesundheitlicher Ursachen oder ärztlicher Weisung muß ein Attest vorgelegt werden.

4. Im Foyer des Erdgeschosses steht die Informationstafel. Die hier ausgehängten Mitteilungen von Schulleitung, Lehrern und Sekretariat sind verbindlich, ihre Kenntnisnahme wird vorausgesetzt.
Aushänge jeglicher Art an anderer Stelle müssen von der Schulleitung genehmigt sein.
V. Inkrafttreten, Änderungen oder Ergänzungen

Die vorliegende Fassung der Haus- und Schulordnung wurde am 10.07.2012 durch die Gesamtlehrerkonferenz beschlossen. Die Schulkonferenz gab ihr Einverständnis am 16.07.2012 Damit tritt sie am 10.09.2012 in Kraft.

Bibliothek

Unsere historische Schulbibliothek 

Seit Jahrhunderten beherbergt das Bismarck-Gymnasium literarische Schätze in der historischen Schulbibliothek, seit Jahren verstaubten die Bücher und die Bibliothek vergammelte zusehend. Ein Anlass, der die Schulgemeinschaft  – die Fördergemeinschaft, Eltern, Lehrer und ehemalige und aktuelle Schüler – veranlasste, diesen Bestand zu retten und ihn sowohl für den schulischen Alltag als auch der Wissenschaft zugänglich zu machen.

Vor ca. einem Jahr begann die Realisierung des großen Vorhabens: Die Stadt Karlsruhe leistete durch die Renovierung  einen wesentliche Grundlage.Unterstützung erfuhren wir bei der Sichtung des Bestandes von Rüdiger Schmidt, dem ehemaligen stellvertretenden Leiter der BLB, der uns beratend zur Seite stand und Schülerinnen und Schüler im Systematisieren der Bestände begleitete. Das architektonische Konzept erstellte Walter Kohne, dessen Sohn Schüler des Bismarck-Gymnasiums ist. Durch seinen Entwurf erhält die Bibliothek ihren alten Glanz zurück, ohne den Bezug zur Gegenwart zu verlieren – ein Konzept, das eine vielfältige Nutzung der Bibliothek ermöglicht.

Die Bereitschaft des Fördervereins und die finanzielle Unterstützung vieler ehemaliger Goldabiturienten der Schule ermöglichten es, dass wir seit Mai mit Frau Korn eine Bibliothekarin anstellen konnte, die den Bestand professionell katalogisiert.

Link zum Online-Katalog unserer Bibliothek

Die Geschichte des Bismarck-Gymnasiums

Vom Gymnasium illustre zum Bismarck-Gymnasium

Das Bismarck-Gymnasium ist viel älter als die Stadt Karlsruhe selbst. Es wurde 1586 als „Gymnasium illustre“ unter Markgraf Ernst Friedrich durch Johannes Pistorius d. J. in Durlach gegründet. Das Schulgebäude befand sich damals zwischen Stadtkirche und Basler Tor.

Humanismus und Reformation bestimmten den Geist der Schule bis ins 19. Jh.; Den Schwerpunkt der Ausbildung bildete der Unterricht in den Sprachen Latein und Griechisch und in Religion.

Nachdem 1689 Durlach durch die Franzosen zerstört worden war, verlegte Markgraf Karl Wilhelm 1724 das Gymnasium in die (1715) neu gegründete Residenzstadt „Carolsruhe“. Es war zuerst in der Langen Straße (Kaiserstraße) untergebracht, ab 1807/24 in den beiden Flügeln zur Seite der Stadtkirche.

Diese zentrale Lage an dem von Friedrich Weinbrenner gestalteten Zentrum der Stadt, dem Marktplatz, zeigt die Bedeutung, die man der ab 1806 „Lyceum“ genannten Schule damals beimaß. Immerhin vermerkte Ende des 18. Jh. der Reiseschriftsteller und spätere Prinzenerzieher in Preußen, Friedrich Leopold Brunn, es gebe wenige deutsche Schulanstalten, an denen so viele geschickte und gelehrte Männer (als Lehrer) vereinigt seien wie in Karlsruhe.

So unterrichteten dort der Historiker Johann Christian Sachs, der Physiker Johann Lorenz Böckmann, der Naturhistoriker Heinrich Sander und der Botaniker Carl Christian Gmelin unter dem Enkel des Stadtgründers, Markgraf Karl-Friedrich, der die Schule im Jahr 1750 mit einem eigenen Kapitalfonds ausstattete; dieser belief sich bei seinem Tode 1811 auf 80 000 Gulden. Dem Gymnasium war eine Art Voruniversität angegliedert, die es den Studenten ermöglichte, ihren Aufenthalt an „ausländischen“ Hochschulen abzukürzen. Der Plan, im Anschluss an das Gymnasium eine Universität zu gründen, wurde allerdings nach dem Aufstieg der Markgrafschaft zum Großherzogtum Baden hinfällig, da nun die beiden Universitäten Freiburg und Heidelberg zum Land gehörten.

Von 1808 bis 1814 war der Dichter, Klassische Philologe und Kirchenmann Johann Peter Hebel, der Verfasser der Alemannischen Gedichte, des Kannitverstan und des Unverhofften Wiedersehens, Direktor der Anstalt. Unter seinem bedeutendsten Nachfolger, Dr. Gustav Wendt, Direktor von 1867 bis 1907, bezog man 1874 „in der reineren Luft und stilleren Atmosphäre am Rande des Hardtwaldes“ das neu erbaute Schulhaus in der Bismarckstraße 8, wo sich das Gymnasium heute noch befindet. Wendt reformierte das Schulwesen im Geiste Humboldts, d. h. er förderte statt des bisher eher am Formalen orientierten Unterrichts der „Gelehrtenschule“ die materielle Bildung durch verstärktes Lesen der Klassiker und durch vermehrte naturwissenschaftliche Unterweisung.

Im 20. Jh. machte die Schule viele typische politische und gesellschaftliche Entwicklungen mit. Sie wechselte mehrfach den Namen: 1872-1918 Großherzogliches Gymnasium, danach: Gymnasium, ab 1938 Bismarck-Gymnasium. 1935 nahm sie erstmals Schülerinnen auf. 1944 wurden bei Luftangriffen der Ostflügel und der Mittelbau zerstört, das Bibliotheksgebäude teilzerstört, die wertvollen Buchbände aber gerettet (- heute zum größten Teil in der BLB oder der Landeskirchlichen Bibliothek). Der Wiederaufbau war 1952 abgeschlossen.

1974 wurde ein mathematisch-naturwissenschaftlicher Zug – als Alternative zum Griechischen ab Klasse 9 – am Bismarck-Gymnasium eingeführt, 1978 die neu gestaltete gymnasiale Oberstufe ab Klasse 12, 1979 ein neusprachlicher Zug mit Französisch als Alternative zum Griechischen bzw. zum mathematisch-naturwissenschaftlichen Zweig.

verfasst von Dr. Ulrich Staffhorst (Studiendirektor i. R.)

Zu Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums gehörten so bekannte Frauen und Männer wie:

Weitere Alumni finden Sie hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Bismarck-Gymnasium_Karlsruhe

Europäisches Gymnasium

In diesem Profil werden die beiden alten Fremdsprachen Latein und Griechisch mit den zwei neuen Fremdsprachen Englisch und Französisch verbunden. Nach Latein und Englisch in Klasse 5 wählen die Schüler/innen in Klasse 8 Griechisch und dann Französisch unter eventueller Aufgabe von Latein oder Englisch ab Klasse 10. In der gymnasialen Oberstufe werden zwei Fremdsprachen belegt, wovon mindestens eine Fremdsprache Latein oder Griechisch sein muss. Eine schriftliche Prüfung in einer Fremdsprache im Rahmen des Abiturs ist verpflichtend. Dieser Zug fördert neben der Sprachkompetenz in besonderer Weise die kulturelle Kompetenz, weil durch den Vergleich von antiker und moderner Welt die Wurzeln unserer Kultur verdeutlicht werden. Er integriert Europa als inhaltlichen Schwerpunkt in das Schulcurriculum. Das für den Abschluss dieses europäischen Zuges vergebene Zertifikat „Absolvent eines Europäischen Gymnasiums“ kann als besonderes Kriterium bei der Zulassung und Einstellung von Abiturienten im Rahmen des weiteren Berufsweges angesehen werden.

Latein + Englisch ab Klasse 5

Griechisch ab Klasse 8

Französisch ab Klasse 10

Die europäische Dimension ist Schwerpunkt nicht nur in den Fremdsprachen, sondern auch in den Curricula aller anderen Fächer, z.B. in den Naturwissenschaften und in den künstlerischen Fächern. Sie wird als  Kern des Schulcurriculums  punktuell in den einzelnen Fächern und vor allem in fächerübergreifenden Aktivitäten verwirklicht. Die im „Europäischen Gymnasium“ geplante Förderung der Sprachkompetenz in den Anfangsjahren der gymnasialen Schulbildung bedeutet für die Kontingentstundentafel der Klassen 5 und 6 eine besondere Berücksichtigung der Fächer Latein, Englisch und Deutsch. Diese intensive Förderung der Sprachkompetenz  kommt  in der Folgezeit als Sach- und Methodenkompetenz allen Fächern, insbesondere auch den Naturwissenschaften zugute.

Latein und Englisch ab Klasse 5

Zu der traditionellen Anfangssprache Latein, die mit 5 Wochenstunden unterrichtet wird, kommt Englisch als moderne Fremdsprache mit 4 Wochenstunden dazu. Dies wird bis zum Ende der 7. Klasse fortgeführt.

Wir sehen diese Kombination als einen wegweisenden Schritt in die Zukunft an, bei dem wir zum einen unsere als sinnvoll angesehene traditionelle Eingangssprache Latein mit hoher Stundenzahl unterrichten, uns zum anderen aber auch der ständig wachsenden Bedeutung von Englisch als der führenden modernen Fremdsprache öffnen.

Erst in der  Klasse 8 entscheiden sich Eltern und Schülern für ein Profil: Zu diesem Zeitpunkt ist nach drei Jahren Latein und Englisch sichtbar geworden, ob der Begabungsschwerpunkt des Kindes mehr im sprachlichen oder mehr im mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich liegt.

Ist Latein als erste Fremdsprache in unserer Zeit noch sinnvoll?

Vom Rang und Wert der Alten Sprachen (von U. Staffhorst)

Jede Schülerin und jeder Schüler des Bismarck-Gymnasiums lernt als erste Fremdsprache Latein. Während es den modernen Sprachen in erster Linie um die Vermittlung von Sprechfähigkeit und Kenntnis des anderen Landes zu tun ist, bemüht sich der altsprachliche Unterricht zunächst um das grundsätzliche Verständnis sprachlicher Erscheinungen, vertieft beim Übersetzen die Einsicht in Bau und Ausdrucksmöglichkeiten der Muttersprache und erleichtert das Erlernen weiterer Fremdsprachen (alle romanischen Sprachen sowie Englisch) und der internationalen Wissenschaftssprache, z. B. auf den Gebieten der Naturwissenschaften, der Medizin, des Rechts und der Politik.

Nach dem Erwerb von Sprach- und Sachkenntnissen (in Mythologie und Geschichte) beschäftigt sich der Schüler mit gehaltvollen Literaturwerken (Cicero, Seneca, Horaz, Vergil), in denen es um die Möglichkeiten eines sinnvollen Lebens und einer gerechten Gesellschaftsordnung geht. Er interpretiert mit geschärftem Abstraktionsvermögen Texte, die sich mit zeitlosen Problemen wie Krieg und Frieden, der Frage nach der besten Staatsform, verantwortlichem Handeln in Krisensituationen auseinandersetzen und die europäische Kultur als identitätsstiftendens Ergebnis einer langen Tradition bewusst werden lassen.

Wer an der Beschäftigung mit dem Lateinischen Gefallen findet, kann in der

9. Klasse Griechisch als dritte Fremdsprache wählen. Von diesem Angebot macht in der Regel etwa ein Drittel unserer Schüler Gebrauch. Gegenüber der eher formal bildenden Seite des Lateinunterrichts geht es im Griechischen vor allem um die Lektüre unvergänglicher Werke der Weltliteratur: Homers Ilias und Odyssee, Platonische und Aristotelische Philosophie, die Deutung der Geschichte durch Herodot und Thukydides, die Tragödien des Aischylos, Sophokles und Eu-ripides, die “Elemente” des Euklid.

“In allem finden wir unerbittliche Suche nach Wahrheit, forschende Neugier und wagemutige Experimentierfreude, ungebrochenes Streben nach Schönheit und unerschrockenen Einsatz für die Freiheit des Menschen … Grundmuster menschlichen Lebens”.

Profile

Profile am Bismarck-Gymnasium

Das Bismarck-Gymnasium beginnt in den Klassen 5 – 7 einheitlich für alle Schülerinnen und Schüler mit Latein und Englisch. Ab der 8. Klasse werden drei Wahlmöglichkeiten angeboten: Griechisch, Französisch und „Naturwissenschaft und Technik“ (NwT). Nach der 9. Klasse  haben Schüler, die das Fach Griechisch gewählt haben, die Möglichkeit, sich für den neuen und in Karlsruhe nur an unserem Gymnasium angebotenen Zug „Europäisches Gymnasium“ zu entscheiden (s.u.).

Profile ab Klasse 8

1. Das sprachliche Profil

• Altsprachlich mit Griechisch als 3. Fremdsprache.

• Neusprachlich mit Französisch als 3. Fremdsprache.

• Europäisches Gymnasium (ab Klasse 10)

2.   Das naturwissenschaftliche Profil (sog. “n-Profil”)

statt der 3. Fremdsprache besuchen die Schülerinnen und Schüler das Hauptfach NwT, ab Klasse 10 kann Französisch zusätzlich belegt werden.

Anmeldeverfahren Hochbegabtenzug

Das Anmeldeverfahren in die Klasse für hochbegabte Schülerinnen und Schüler am Bismarck-Gymnasium

Sehr geehrte Eltern,

um sicherzustellen, dass für Ihr Kind die richtige Entscheidung bezüglich der künftigen Schullaufbahn getroffen wird, steht vor der Aufnahme in den Hochbegabtenzug ein dreistufiges Aufnahmeverfahren. Vorab empfehlen wir Ihnen, ein Gespräch mit der Grundschulklassenlehrerin Ihres Kindes über die mögliche Eignung für eine solche Begabtenklasse zu führen.

Die Aufnahme in die Klasse für hochbegabte Schülerinnen und Schüler setzt einen Begabungstest einer staatlich zugelassenen Stelle voraus (s.u.). Der Begabungstest bildet für uns zusammen mit einem Gespräch und ggf. Probeunterricht die Grundlage für die Aufnahmeentscheidung.

Bitte beachten Sie, dass auch der Hochbegabtenzug dem Bildungsgang über die alten Sprachen folgt – wie alle Klassen des Bismarck-Gymnasiums. Latein ist Pflichtfremdsprache bis zur Klasse 10.

Bei unseren zwei Informationsabenden (Belange der Klasse für Hochbegabte bzw. Bismarck-Gymnasium im Allgemeinen), die in der Aula des Bismarck-Gymnasiums stattfinden, erhalten Sie ausführliche Informationen und Antwort auf Ihre Fragen. Am Tag der offenen Tür haben dann auch Ihre Kinder die Möglichkeit, unsere Schule näher kennen zu lernen. Die genauen Termine können Sie unter dem Menüpunkt Termine/Anmeldung auf der Homepage des Bismarck-Gymnasiums erfahren.

Hier nun die Verfahrensschritte im Einzelnen:

 

  1. Zunächst melden Sie ihr Kind bei uns am Bismarck-Gymnasium für das Aufnahmeverfahren für den Hochbegabtenzug an. Achtung: diese Anmeldung ersetzt nicht die reguläre Anmeldung für die weiterführende Schule!
  2. Anschließend finden an den schulpsychologischen Beratungsstellen die vorgeschriebenen Tests für die Zulassung zum Hochbegabtenzug statt. Nach der Auswertung der Tests führen die Schulpsychologen mit Ihnen ein Beratungs- und Informationsgespräch über die Testergebnisse durch.
  3. Sobald die Testergebnisse vorliegen, laden wir Ihr Kind außerdem zu einem (verpflichtenden) Probeunterricht ein. Dieser Schritt ist für uns neben den Testergebnissen wichtige Grundlage für die bevorstehende Aufnahmeentscheidung. 
    Die Entscheidung über die Aufnahme in die Klasse für hochbegabte Schülerinnen und Schüler kann nun getroffen werden.
  4. Danach melden Sie Ihr Kind im Rahmen des ortsüblichen Verfahrens an einem Gymnasium Ihrer Wahl an.Nur mit dieser Anmeldung im allgemeinen Verfahren ist sichergestellt, dass Ihr Kind einen Platz an einem Gymnasium bekommt.

 

Anmeldeformular für den Hochbegabtenzug als Download

Hochbegabtenzug

Der Hochbegabtenzug am Bismarck-Gymnasium

Das Schulgesetz des Landes Baden-Württemberg bestimmt als den Auftrag der Schulen “(…) dass jeder junge Mensch (…) das Recht auf eine seiner Begabung entsprechende Erziehung und Ausbildung hat (…).” Um diesem Auftrag bei allen Schülerinnen und Schüler zu entsprechen, hat Baden-Württemberg als erstes Bundesland Hochbegabtenklassen an öffentlichen Gymnasien eingerichtet. “Wir müssen denjenigen mit außerordentlichen Begabungen genau so gerecht werden wie jenen, die sich eher schwer tun,” begründeten dies seinerseits Ministerpräsident Günther H. Oettinger und Kultusminister Helmut Rau.

Wir führen seit dem Schuljahr 2008/09 eine Klasse für hochbegabte Schülerinnen und Schüler.

Übergeordnetes Ziel bei der Einführung war es, dass alle unsere Schülerinnen und Schüler möglichst weitgehend die besonderen Angebote nutzen und davon profitieren können.

Was ist das Besondere am Hochbegabtenzug?

In der Hochbegabtenklasse wird der Bildungsplan insbesondere ab Klasse 8 durch gesteigertes Lerntempo schneller vermittelt. Der gewonnene Freiraum wird für eine verstärkte Reflexion des Gelernten und zusätzliche Themen verwendet, die im normalen Unterricht nicht vorgesehen sind; ab Klasse 8 wird das Fach „Additum“ eingeführt, um den Schülerinnen und Schülern zu ermöglichen, ihre Talente weiter zu entwickeln und ihr Begabungspotenzial zu entfalten.

Die Schulzeit wird nicht verkürzt, der Unterricht folgt dem Bildungsplan für das Gymnasium.

Bis Klasse 7 erhalten die Schülerinnen und Schüler in einigen Fächern separaten Unterricht, in den übrigen Fächern erfolgt der Unterricht im Klassenverband zusammen mit den Mitschülern der beiden Parallelklassen.

Detaillierte Informationen finden Sie bitte unten stehenden Downloads

Zielgruppe – Voraussetzung für die Aufnahme

Unser Angebot richtet sich an Kinder und Jugendliche mit nachgewiesener Hochbegabung (vergl. Info-Blatt zum Anmeldeverfahren). Wir beginnen die Förderung mit der Klasse 5 und können daher in der Regel nur Kinder aufnehmen, die von der Grundschule ins Gymnasium überwechseln. Wenn Sie sich für den Hochbegabtenzug interessieren, empfehlen wir Ihnen vorab ein Gespräch mit Ihrer Grundschule über die vermutete Hochbegabung.

Humanistische Bildungsziele – auch im Hochbegabtenzug 

Auch die Klasse für Hochbegabte vermittelt humanistische Bildungsziele und folgt dem Bildungsgang über die alten Sprachen – wie alle Klassen des Bismarck-Gymnasiums. Alle Schülerinnen und Schüler unserer Schule beginnen in Klasse 5 mit den Sprachen Latein und Englisch, das Latein bleibt Pflichtfremdsprache bis zur Klasse 10. Im Zusammenwirken mit Englisch und Deutsch erwerben die Jugendlichen ein grundlegendes Verständnis für Sprache und eine Grundlage für das Erlernen weiterer Fremdsprachen  (für detaillierte Informationen ). Bitte beachten Sie, dass die Entscheidung für den Hochbegabtenzug daher auch eine Entscheidung für diesen speziellen Bildungsgang ist.

 

Detaillierte Informationen entnehmen Sie bitte den unten stehenden Downloads:

Informationen Hochbegabtenzug

Informationen Anmeldeverfahren

 

 

Informationsblatt

Lage der Schule und Schulgröße
Das Bismarck-Gymnasium liegt zentral in der Innenstadt und ist aufgrund der günstigen
Verkehrsverbindungen auch für weitab wohnende Schüler leicht erreichbar. Wir sind eine kleine,
überschaubare Schule (derzeit ca. 500 Schüler), worin ein nicht zu unterschätzender Vorteil liegt: Man
kennt sich (gut).

Entwicklung der gesamten Persönlichkeit

Unsere Schülerinnen und Schüler machen wir mit der humanistischen Tradition unserer Kultur vertraut.
Zugleich ermöglichen wir ihnen einen breiten Einblick in das aktuelle Wissen. Unser besonderes
Anliegen ist die Vermittlung und das Vorleben humanistischer Werte wie Toleranz, Liberalität und
Weltoffenheit. Unsere Schülerinnen und Schüler sollen sich bei uns wohl fühlen. Eine möglichst
individuelle Förderung erleichtert einen guten Start in die Gymnasialzeit. Die familiäre Atmosphäre
unserer relativ kleinen Schule bietet dafür beste Voraussetzungen.
Sprachen am Bismarck-Gymnasium
Charakteristikum des Bismarck-Gymnasiums ist das grundständige Latein, das alle
Schülerinnen und Schüler von Klasse 5 bis mindestens Klasse 10 lernen.
• Latein vermittelt grundlegende Einblicke in Funktionsweisen von Sprachen
• Latein ist eine ideale Grundlage zum Erlernen weiterer Sprachen
• Um eine breit angelegte Sprachkompetenz zu erreichen, gewichten wir die Sprachen Deutsch,
Latein und Englisch in der Unterstufe besonders stark
• Sprachkompetenz ist die Basis für das Verständnis auch aller anderen Fächer. Ab Klasse 8 besteht
die Möglichkeit, entweder Griechisch oder Französisch hinzu zu wählen.
• Alle Schülerinnen und Schüler, die in Klasse 8 Griechisch oder NWT (Naturwissenschaft und
Technik) gewählt haben, haben die Möglichkeit, in Klasse 10 Französisch als spätbeginnende
Fremdsprache zu lernen
• Mit Abschluss der Klasse 10 erwirbt man das Latinum (erforderlich für zahlreiche Studiengänge)
und ebenso nach drei Jahren Griechischunterricht plus einer Abschlussprüfung das Graecum.
Europäisches Gymnasium
Das Europäische Gymnasium ist einerseits ein Profilzug unserer Schule, andererseits
berücksichtigen wir den Europagedanken in zahlreichen Elementen unseres Schulcurriculums.
In diesem Profil werden die alten Fremdsprachen Latein und Griechisch verbunden mit den
modernen Fremdsprachen Englisch und Französisch.
• Ab Klasse 8 Griechisch und ab Klasse 10 Französisch bei Abwahl entweder von
Latein oder Englisch
• In der gymnasialen Oberstufe werden zwei Fremdsprachen belegt, wovon eine Latein oder
Griechisch sein muss; eine der beiden Fremdsprachen muss schriftliches Prüfungsfach sein
• Dieser Zug fördert besonders die Sprachkompetenz, dazu aber auch die kulturelle Kompetenz
• Europa (Kulturen, Geschichte, Sprachen) ist inhaltlicher Schwerpunkt in unserem Schulcurriculum
• Bei Abschluss dieses Zuges erhält man das Zertifikat „Absolvent eines Europäischen Gymnasiums“,
das als besonderes Prädikat bei Zulassung und Einstellung für den weiteren Studien- und Berufsweg
betrachtet wird.
Naturwissenschaften am Bismarck-Gymnasium
Die Naturwissenschaften spielen am Bismarck-Gymnasium eine dem
Sprachenlernen gleichgewichtige Rolle.
• Physikunterricht (ab Klasse 7) nach einem an der Universität Karlsruhe entwickelten didaktischen
Konzept (Karlsruher Physikkurs).
• Projekte ab Klasse 8 im „Additum“ am Donnerstag Nachmittag
• Experimentierkurs Chemie für Interessierte in der Oberstufe
• AG Fischertechnik
• Betreute Teilnahme an der Chemie-Olympiade
• Kooperation mit dem Life-Science-Lab (Dt.Krebsforschungszentrum Heidelberg)
• enge Kooperation mit der Schülerakademie Karlsruhe und dem Hector-Seminar
• Schülerstudium Mathematik
Klasse für hochbegabte Schülerinnen und Schüler
Seit dem Schuljahr 2008/09 führen wir eine Klasse für besonders begabte Schülerinnen und
Schüler, beginnend in der Klasse 5. Alle Hochbegabtenzüge in Baden-Württemberg folgen einem
gemeinsamen Strukturmodell: durch Steigerung des Lerntempos (Akzeleration) entstehen Freiräume
für die Vertiefung des Unterrichtsangebots (Enrichment). Am Bismarck-Gymnasium erhalten die
Schülerinnen und Schüler in den Klassen 5-7 in einigen Fächern separaten Unterricht, in den übrigen
Fächern erfolgt der Unterricht im Klassenverband zusammen mit den Mitschülern der Parallelklassen.
Ab der 8. Klasse wird eine eigene Klasse eingerichtet. Die Schulzeit wird nicht verkürzt; der Unterricht
folgt dem Bildungsplan für das Gymnasium. Die Aufnahme in diese Klasse setzt einen Begabungstest
an einer schulpsychologischen Beratungsstelle voraus, der im Rahmen des Anmeldeverfahrens
durchgeführt wird.
Musik und die Streicherklasse
Wichtig ist uns, dass alle Schülerinnen und Schüler das Erlebnis des gemeinsamen Musizierens erfahren
können. In der „Streicherklasse“ erhalten sie die Möglichkeit, gemeinsam ein Streichinstrument zu
erlernen. Der Unterricht ist Bestandteil des Stundenplans und wird dreimal wöchentlich am Bismarck-
Gymnasium durchgeführt. Das Musizieren findet unter der Anleitung eines Musiklehrers im Team-
Teaching mit Lehrern des Badischen Konservatoriums statt. Alle Kinder der 5. Klasse, die Interesse
am Erlernen eines Streichinstruments haben, können mitmachen. Die Gebühren betragen ca. 35 Euro
monatlich (incl. Instrumentenmiete und Spind).
In der „Singklasse“ erfahren alle Schülerinnen und Schüler, die nicht an der Streicherklasse
teilnehmen, das gemeinsame Musikerlebnis durch eine wöchentliche Chorstunde, die ebenfalls in den
Musikunterricht integriert ist. Im Anschluss an die zweijährige Streicher- und Singklasse können die
Schüler das gemeinsame Musizieren in den verschiedenen Musik-AGs fortsetzen.
Sozialcurriculum
Elemente des Sozialcurriculums sind persönlichkeits- und gemeinschaftsstärkend. Für die Klassen
5 und 6 ist eine „Sozialstunde“ im Stundenplan verankert. Außerdem sind mehrere Bausteine
vorgesehen, die auch von einem externen Partner durchgeführt werden können. Das Landheim in der
Unterstufe, das Segeln und das Sozialpraktikum in Klasse 9 gehören ebenso zu den verpflichtenden
Elementen.

Weitere Angebote
Wir bieten die Möglichkeit, in Arbeitsgemeinschaften, Kursen oder dem „Additum“ besonderen
Neigungen nachzugehen. Die Angebote variieren von Jahr zu Jahr und sind abhängig von
Schülernachfrage und einsetzbaren Lehrkräften bzw. externen Kursleitern. Beispiele sind: Theater,
Orchester, Vororchester, Chor, Schülerbands, Werken, Klettern, Rudern, verschiedene Sportarten.
Unser festes Programm an außerunterrichtlichen Veranstaltungen umfasst Schullandheime, Austausch-
Programme und Studienfahrten. Beispiele sind: Schullandheim Klasse 6, Segel-Schullandheim Klasse
9, Austausch mit der Deutschen Schule Istanbul Klasse 10, Austausch mit Nizza, Studienfahrten
Oberstufe (z.B. Griechenland)
Wahlmöglichkeiten und Züge am Bismarck-Gymnasium
Wir beginnen in den Klassen 5 bis 7 einheitlich mit Latein und Englisch. Ab Klasse 8 bestehen drei Wahlmöglichkeiten: Griechisch, Französisch und „Naturwissenschaft und Technik“ (NwT). Ab der 10. Klasse können Schüler, die Griechisch gewählt haben, sich für den in Karlsruhe nur bei uns angebotenen Zug „Europäisches Gymnasium“ entscheiden. In Klasse 10 können auch die Schüler, die NwT gewählt haben, Französisch als spätbeginnende Fremdsprache wählen. (Siehe auch Tabelle).
Latein und Englisch ab Klasse 5
Wir sehen diese Kombination als wegweisend für die Zukunft an. Deswegen unterrichten wir beide
Sprachen mit hoher Stundenzahl.
• Latein als Grundlage europäischer Sprachen und des Sprachenlernens allgemein
• Englisch als Weltsprache
• Synergieeffekte auch mit dem Fach Deutsch bieten Erleichterung
Sprachliches Profil ab Klasse 8
• Altsprachlich mit Griechisch als 3. Fremdsprache
• Neusprachlich mit Französisch als 3. Fremdsprache
• „Europäisches Gymnasium“ (ab Klasse 10)
Naturwissenschaftliches Profil ab Klasse 8
• Naturwissenschaft und Technik (NwT) anstelle einer 3. Fremdsprache
Wahlmöglichkeit für Französisch ab Klasse 10
• Mit der Möglichkeit, zwei Kommunikationssprachen zu lernen, sind unsere Schüler auf die
Anforderungen der Arbeitswelt gut vorbereitet

Download als PDF: Bismarck-Gymnasium Info Broschüre